UnternehmerReset - Wirkliche erfolgreiche Unternehmer haben nicht mehr Geld. Sie haben Zeit und leben ihr Leben.

Transkript

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00:00:00: Mono fokussiert oder Multi fokussiert?

00:00:05: Ja, wie jetzt?

00:00:06: Worauf konzentrierst du dich in deinem Unternehmerleben?

00:00:09: Hey, schön, dass du da bist.

00:00:11: Herzlich willkommen im Wegebedarf-Podcast.

00:00:13: Unternehmersein Neu Denken.

00:00:16: Leichter, menschlicher, nachhaltiger.

00:00:20: Ulrich hat bewiesen, dass es geht.

00:00:22: Seinen Handel hat er trotz hartem Wettbewerb verdreifacht und gleichzeitig für sich die ein-tage-Woche eingeführt.

00:00:29: Seit dem erfolgreichen Verkauf seines Unternehmens ist er Wegbegleiter für Unternehmermenschen wie dich, die auch ihre Lebensziele leichter, menschlicher und nachhaltiger erreichen wollen.

00:00:41: Hundert Prozent pragmatisch.

00:00:45: Gerne begleite ich auch dich auf deinem Weg.

00:00:48: Deinem Weg in die Übernahme, deinem Weg in die ein Tagewoche, deinem Weg zur Übergabe oder ganz einfach auf deinem Weg in dein nächstes Wunschlevel.

00:00:59: Ich sag's mal so, lieber Barfuß am Strand, als Anzug

00:01:03: im

00:01:04: Hamsterrad für mich eingeladen.

00:01:08: Es gibt Wegebedarf.

00:01:10: Unternehmer sein, neu denken.

00:01:12: Leichter, menschlicher, nachhaltiger.

00:01:16: Super schön, dass du wieder dabei bist.

00:01:18: Heute geht's darum, Fokus zu finden.

00:01:20: Aber auch was denn?

00:01:21: Nur auf eins mono fokussiert oder auf ganz vieles multifokussiert?

00:01:25: Was ist das denn für ein Board?

00:01:27: Moderne Menschen nennen das Scanner.

00:01:31: Und genau dazu habe ich heute quasi die Scanner-Masterin überhaupt.

00:01:36: Also wenn das einer zur Perfektion getrieben hat, sich auf ganz viele Dinge gleichzeitig zu konzentrieren, falls es überhaupt geht.

00:01:42: Also die multifokussierteste Menschen, die ich jetzt kenne in meinem Leben, ist die Anita Reidel.

00:01:48: Die lebt auf Mallorca und ist tatsächlich bekennendes Scannerin.

00:01:52: Also alles, was spannend ist, saugt sie auf wie ein Schwamm.

00:01:57: hat ganz viele Geschäfte parallel am Laufen und er fragt sich jeder normale Unternehmer, hey wie jetzt, wie geht es sich auf so viele Sachen gleichzeitig zu konzentrieren?

00:02:06: und deswegen wollen wir heute in dieser Podcast-Folge einfach mal ein wenig die Synapsen neu verdrahten, was das so heißt.

00:02:13: Das heißt den Fokus.

00:02:15: Also erst mal herzlich willkommen an Nita heute im Wegebedarf Podcast.

00:02:19: Vielen, vielen herzlichen Dank, dass ich über eines meiner Lieblingsthemen, ich muss ja sagen, eines meiner Lieblingsthemen sprechen kann.

00:02:25: Ich habe viele Lieblingsthemen.

00:02:27: Freu mich da vielleicht so ein paar neue Vertratungen anzulegen.

00:02:31: Freu mich sehr.

00:02:32: Ja,

00:02:32: super.

00:02:32: Wenn man so guckt, der Podcast heißt der Wegebedarf-Podcast.

00:02:35: Und wenn man es vor einer Kreuzung steht und dann nehme ich jetzt den linken, den rechten, den gerade aus, den nach hinten, den rechts, den links, kann man schon gibt es ja fünf Abzweigen auf einmal.

00:02:44: Und auf welchen fokussiere ich mich jetzt?

00:02:45: Und er würde es zusagen auf alle.

00:02:47: Absolut, ich würde alle wählen wollen, tatsächlich.

00:02:51: Ich glaube, wir sollten mal das Wort Scanner einführen und sagen so von multifokussierten Menschen reden wir ja von Scannern.

00:02:59: Was ist denn ein Scanner?

00:03:01: Genau, also es gibt so ein bisschen die Urmutter Barbara Scheuer ist das, der den Buch geschrieben nach vielen vielen Jahren Coaching, also vielen Jahrzehnten Coaching hat sie herausgefunden, dass es immer wieder Menschen Ähnlichen Problemen gibt, die zu ihr damals ins Coaching gekommen sind, mit Leidensdruck, mit Herausforderungen.

00:03:18: Und sie hat dann damals diesen Begriff Scannerpersönlichkeit.

00:03:21: Im Englischen gefällt es mir fast noch besser, es ist multi-passionate.

00:03:25: Das heißt eben für viele Leidenschaften oder Multi-potential.

00:03:28: Es gibt mehrere Begriffe, also viel Potenzial, viel eben Interessensgebiete.

00:03:35: Bei uns ist es im Bereich der Hochbegabung zu viel Begabung.

00:03:40: Und für Menschen, die schon ein bisschen älter sind, früher waren das die Universalgenies, Universalgelehrten.

00:03:46: Das heißt, es gab es schon ganz, ganz langes, jetzt kein neumodischer Begriff.

00:03:50: Ja, aber keine neumodische Erfindung.

00:03:52: Sondern es gab schon immer Menschen, die sich mit vielen, vielen Dingen beschäftigt haben.

00:03:56: Leonardo da Vinci ist einer meiner Lieblingsscanner.

00:03:58: Der hat nicht nur die Mona Lisa gemalt, sondern auch den Tauchanzug erfunden, den Fallschirm erfunden, das gepanzerte Fahrzeug.

00:04:04: Wenn dem seine Freunde damals gesagt hätten, bleiben nur bei einem mal nur Mona Lisa, eins zu drei, vier, fünf, dann wären diese Dinge eben nicht erfunden worden.

00:04:12: Das heißt, es gab auch schon in der Geschichte immer viel.

00:04:15: viele Menschen, die ein bisschen anders gedacht haben als alle anderen vielleicht und dadurch Dinge erfunden haben, mit denen wir heute noch wunderbar leben können.

00:04:24: Genau.

00:04:24: Ja, man will ein Hidl für irgendwas, also von daher schon mal vielen Dank für die Erklärung.

00:04:29: und vielleicht, wenn wir so an unsere Hörer denken, ist dem ein oder anderen jetzt schon mal ein Stein vom Herz gefallen zu sagen, ich bin da gar nicht verkehrt, nicht im Gegenteil.

00:04:39: Und ich bin ja auch jemand, der sagt, fokussiere dich auf deine Stärke.

00:04:43: vor Golde deine Stärken, aber wenn die Stärke eben, wie bei Leonardo oder bei dir oder vielleicht bei vielen anderen, einfach die Multi-Passion, das gefällt mir am besten.

00:04:54: Also die Begeisterung für viele Dinge ist, ich würde mich ja selber auch eher als Anzettler bestrachten.

00:04:58: Genau,

00:04:59: ja genau.

00:05:00: Und das Umsetzen überlas ich über gerne anderen Mitangezündeten und wir hatten ja neulich mal hier vorgespräch, mal gezählt, wie viel Bisschen sind strenge, der so parallel laufen und manchmal muss man sich ja wundern, wie das irgendwie funktioniert.

00:05:13: Und ich glaube, wenn wir heute uns mal darüber unterhalten, wie funktioniert denn das, sich auf ganz viele Sachen zu konzentrieren, ohne sich zu verlieren und trotzdem die Fäden am Laufen zu halten, dann hattest du den Begriff des vom Typus der Teller-Jonglör.

00:05:30: Wie viele Teller kann ich denn in der Luft halten?

00:05:32: Also ich kenne einen Jonglör, der hält sieben Kollen, kann der gleichzeitig?

00:05:37: Bis zu achten hat er es noch nicht geschafft, aber ich glaube sieben ist schon mal, also einen Ball finde ich schon schwierig, drei Ball zu klären.

00:05:45: Was gibt es denn so sonst außer dem Teller-Jungler?

00:05:48: Was gibt es denn noch für Scanner-Typen?

00:05:51: Also es wird ein bisschen geklustert.

00:05:53: Ich kann jedem, wie gesagt, das Buch empfehlen von Barbara Scheuer.

00:05:55: Der Titel heißt nämlich schon, du musst dich nicht entscheiden, wenn du Tausend Träume hast.

00:06:00: Und alleine dieser Titel sagt er eigentlich schon, wie cool, ich muss mich endlich mal nicht entscheiden.

00:06:05: Ich kann also alles machen, nur das halt in einer gewissen Struktur.

00:06:10: Das heißt, es gibt im Teller schon Blöds, es gibt das Universalgenie, der überall sozusagen sagt, ich kenne mich gut aus, wissen sehr gut aufsaugt, das sind immer die, die man zur Millionenschow schickt am besten, die großes Allgemeinwissen haben.

00:06:22: Man muss auch dazu sagen, dass bei Scanner-Persönlichkeiten tatsächlich im MRT zum Messen ist, dass die linke und die rechte Gehirne sehr, sehr stark vernetzt ist.

00:06:29: Das heißt, bei uns sind einfach die Strenge zwischen analytischem, kreativen Gehirn extremst stark.

00:06:34: Ich sage immer, wir haben nicht nur so kleine Verbindungen, wir haben ganze Highways, ganze Autobahnen.

00:06:39: Schnellen Verbindungen.

00:06:40: Das heißt, wenn jemand zu uns sagt, ich habe ein Problem, dann geht es da oben gleich.

00:06:44: Und wir haben auch manchmal sehr kreative Ideen, auf die andere Menschen nicht kommen.

00:06:47: Wir sind die typischen Troubleshooter mit, uff, dieses Problem haben wir schon lange.

00:06:51: Und dann kommt der Scanner und sagt, ja, habt ihr schon mal damit probiert?

00:06:54: und plötzlich war es, auf diese Idee wäre ich nie gekommen.

00:06:57: Also das nun mal so am Rande zu dem medizinischen, auch nachweisbaren.

00:07:02: Also es gibt den Teller schon klar, es gibt aber auch Sequenzscanner, das heißt, wenn einer sagt, mehrere Dinge gleich zu dich, das kann ich nicht, vielleicht bin ich doch kein Scanner, gibt es auch die Personen, die in ihrem Lebenslauf so alle drei oder fünf oder sieben Jahre immer wieder Job wechselt und manchmal auch krass Job wechselt, also mal sieben Jahre in die Bäckerei, dann fünf Jahre Schuhe verkauft, dann zwei Jahre Weltreise, dann wieder fünf Jahre das, das heißt, die brauchen auch dann in so Zyklen, also das gibt es eben zyklische Scanner auch.

00:07:29: Die eh in Zyklen wechseln.

00:07:30: Die sagen, okay, drei, vier Jahre bin ich in einer neuen Firma, stell mich neuen Teams, neuen Herausforderungen.

00:07:36: Und dann langweilsmächtig.

00:07:37: Das sind die typischen Inter-Reams-Manager, die dann super sind.

00:07:40: Die Kommandoreien sind voller Tatendrang, verändern alles.

00:07:43: Und wenn es dann schon wieder ein bisschen langweiliger wird.

00:07:45: Langewelle ist übrigens unser größter Pain.

00:07:48: Also alles, was langeweile ist und keine Begeisterung mehr mit sich bringt, muss weg.

00:07:51: Und bei manchen zyklischen Scanners ist es halt im Lebenslauf zu merken, dass sie das noch ein paar Jahren haben.

00:07:57: Bei den Teller-Junklörn, die brauchen mehrere Projekte gleichzeitig, damit nicht bei einem Bereich, bei einem Teller, die Langewelle eintritt.

00:08:04: Also man sieht schon, dieses Thema Langewelle zieht sich da durch.

00:08:08: Genau, da gibt es ganz viele.

00:08:10: Ein züglicher Teller-Junklör.

00:08:13: Wenn ich für Rückwärtsgucke tatsächlich im Leben immer mindestens zwei Sachen am Laufen gehabt habe, war immer so.

00:08:18: Und es war immer so, dass spätestens alle fünf, sechs Jahre Dinge sehr fundamental geändert haben.

00:08:25: Genau.

00:08:25: Und wenn, dann wär's dann ein Projekt, das da verlängert länger ging, dann ist man für diese Auto-Teile laden, der ging ja achtzehn Jahre, weil parallel dazu halt ja mindestens zwei bis drei Jahre.

00:08:33: Genau.

00:08:34: Andere Dinge, die mal erfolgreich waren oder mal auch nicht, kommt ja auch vor.

00:08:39: Aber so mindestens zwei ist eigentlich auch völlig normal.

00:08:43: Also dieses größte Pay mit der Langeweile.

00:08:45: Und wahrscheinlich klingen jetzt bei dem einen und die anderen die Ohren zu sagen, weil der Oli sagt immer, du sollst auch selbst eins konzentrieren.

00:08:51: Und dann wäre es tatsächlich auf dieses Talent.

00:08:54: Und man wird ja auch immer schlauer, also nach unserem Gespräch habe ich auch lange nachgedacht.

00:08:59: Das sind ja sehr viele Verhaltensmuster.

00:09:01: Wenn man genau das, was ihr eben beschrieben hast, dieses Troubleshooter, wenn man es ganz bös will, sagt man, ich habe ja nichts gescheit gelernt.

00:09:10: Aber das, was gut funktioniert, ist einfach immer den anderen Blick einzunehmen und dann die Brücke zu schlagen, zu Lösungen, die vorher so keiner gedacht hat.

00:09:19: Genau, man muss auch dazu sagen, dass ganz oft werden wir so als Tausend Sasser oder flatterhaft gesehen.

00:09:24: und man muss aber dazu erklären, dass wenn sich ein Scanner bei was festgebissen hat, also wirklich Interessensgebiet hat, ich nehme jetzt das aktuelle Beispiel, die KI, dann kann das schon durchaus sein, dass ein Scanner sagt, oh, dieses Thema KI ist so genial, ich könnte so viel vereinfachen, ich könnte das, das heißt, die beschäftigen sich stundenlang, tagelang, monatelang.

00:09:43: Bei mir war es als Medikafitness-Trainerin der menschliche Körper mit allen Sehnenknochen und sonstigen.

00:09:49: was mich richtig als Medikafitness-Trainerin wirklich interessiert hat.

00:09:52: Ich wollte genau wissen, wenn jemand sagt, hier tut es mir weh, darf ich die Übung machen, dass ich genau weiß, was heißt hier weh tun, welche Bewegungsamplitude kann der machen, was können wir tun, welche Übungen sind gut, welche sind schlecht, was könnte das medizinisch, also ich wollte es genau wissen und wahrscheinlich tiefer als mancher Medizinstudium, der es nur für seine eine Prüfung lernt, also ich wollte es wirklich knackend in uns.

00:10:12: Es war aber dann genauso, dass ich das zehn Jahre lang gemacht habe und von einem Tag oder von einer Nacht auf dem nächsten in der Früh aufgewacht habe und gesagt habe, ich will nicht mehr.

00:10:21: Es ist Luft raus.

00:10:23: Es ist keine Leidenschaft mehr da.

00:10:25: Woche vorher habe ich noch ganz toll unterrichtet und plötzlich habe ich irgendwie gemerkt, wenn ich jetzt so in mich gehe, ich bin raus.

00:10:33: Nein, ich will nicht mehr.

00:10:34: Ich kann es, weil ich es gut kann.

00:10:35: Und deswegen ist es für das Umfeld total nicht nachvollziehbar, weil manchmal erfolgreich aufgebaut.

00:10:40: Sehr gut in dem, was wir können.

00:10:41: Aber bei uns ist es nicht mehr dieser Drive, diese Passion.

00:10:44: Und da lernen halt viele ... aufgrund ihres Umfelds weiterzumachen.

00:10:48: Du musst das aber.

00:10:49: Du musst die Familie ernähren.

00:10:51: Du musst aber.

00:10:51: Du hast dir was aufgebaut.

00:10:52: Du kannst die Kunden nicht in Stich lassen.

00:10:54: Du hast vielleicht Mitarbeiter.

00:10:55: Du kannst das nicht einfach nur, weil du keinen Bock mehr hast zu machen.

00:10:58: Das jetzt wird ziehen, das dann noch.

00:10:59: Aber innerlich merken wir, die Kreativität geht flöten.

00:11:03: Es ist keine Passion mehr dabei.

00:11:05: Wir wollen nicht mehr weiter was lernen.

00:11:07: Es ist irgendwie der Zenit erreicht.

00:11:09: Das heißt, es ist ein Irrglaube, dass wir überall nur ein bisschen reinschnuppern, sondern sehr tief, manchmal auf Monate, manchmal auf Jahre mit einem Thema.

00:11:17: Aber wenn wir das Gefühl haben, wir haben es verstanden, und das erkennt man auch schon bei Hobbys, man kann ganz gut Tennis spielen, man kann ganz gut Basketball spielen, man kann ganz gut.

00:11:25: Wir sind super Freunde, aber bei uns kann man jederzeit sagen, Olle, hast du Bock auf eine Runde Minigolf?

00:11:30: Klar kann ich Minigolf spielen, hast du Bock auf eine Runde Volleball?

00:11:33: Klar kann ich das.

00:11:34: Aber wir sind halt nie Meister.

00:11:36: Wir sind nicht immer top, top, top, sondern wir wollen halt das Ding beherrschen, gut mitmachen im Mittelfeld und dann reicht es auch, dass wir das hobbymäßig gut machen können.

00:11:44: Das heißt, unser Ziel ist nicht immer ganz oben zu sein, sondern das Ganze zu verstehen.

00:11:48: Wie funktioniert das mit dem Schläger?

00:11:49: Wie funktioniert das mit dem Ball und dem Netz?

00:11:51: Was sind die Regeln des Spiels?

00:11:52: Alles klar, ich bin bereit.

00:11:54: Danke, ich kann mir das nächste suchen.

00:11:56: Ich habe ja fast überlegt, ob es noch eine andere Parallel gibt.

00:12:00: Und ob wir unseren Hörer nicht sagen sollten, sie sollten diese Folge auf Geschwindigkeit, Null, Komma, Acht stellen.

00:12:06: Weil ich glaube, zumindest bei uns zwei, ich bemühe mich ja jetzt in Podcast immer langsam zu reden, aber normalerweise rede ich auch relativ schnell und dann verstehe man eigentlich nichts.

00:12:16: Kann das sein, dass Scanner auch schneller reden als andere?

00:12:19: Wir reden schneller und wir hören eben Podcast in einer und einhalbfacher Geschwindigkeit.

00:12:23: Im Alltag haben wir die Schwierigkeit, dass die Gesprächspartner nicht schneller stellen können.

00:12:27: Also es ist manchmal, wenn man im Offline-Leben mit jemandem spricht und sich denkt, ja, ich kenne das Problem jetzt schon, ich weiß auch schon die Lösung, aber man hat ja gelernt, Leute nicht zu unterbrechen.

00:12:37: Deshalb neigen Scanners auch oft schon, dass man körpersprachlich sieht, sie sagen schon, ja, beendet den Satz, ich weiß schon, ich habe schon eine Lösung.

00:12:44: Und dann stehen die noch da und denken, ich bitte, beende jetzt endlich den Satz und ruhe Luft, dann kann ich dir schon eine Lösung präsentieren.

00:12:50: Das heißt, wir sind nicht unhöflich, weil wir unterbrechen, sondern wir haben dann schon meistens sehr schnelle Ideen.

00:12:55: Und da müssen wir halt warten, bis der fertig ist.

00:12:57: Deswegen würden wir ihn gerne ein bisschen vorspulen.

00:12:59: Gott sei Dank geht das bei Podcasts, WhatsApp-Nachrichten und sonstiges, dass wir das machen können.

00:13:04: Ich glaube, das löst auch den anderen Knoten im Kopf zu sagen, eher, eher, es ist keine Erwachsenade, ja, es ist alles gut so.

00:13:11: Das ist einfach ein, man könnte ja sagen, ein Talent, was wir mitgekriegt haben, dass wir viele Dinge einfach extrem schnell blicken und ganz viel Spaß daran haben und es begeistern können und dann besser umsetzen.

00:13:23: Und ich habe mich mal in der Podcastfolge gemacht, welche Geschäftsmodelle ich schon alles angefangen habe.

00:13:28: Ich bin mit dem Ausschreiben nicht fertig geworden.

00:13:30: Vielleicht habe ich einen netten Gutshof.

00:13:33: Und ich habe auch zwischendurch mal mit Wein gehandelt.

00:13:36: Und ich habe ja aber keinen Wein, keinen einzigen Weinstock.

00:13:40: Aber das mit Gutshof sieht irgendwie gut aus.

00:13:42: Und dann habe ich einen befreundeten Winzer gefragt, du kannst mir da irgendwie ... Ja, bring mir Etiketten, dann schreibe ich da drauf abgefüllt für und dann haben wir diese ... Nehmen wir seine Nummern, dann habe ich mir letztes Etikett gemacht und dann haben wir die paar Weinsorten.

00:13:53: und dann habe ich kurz vor Weihnachten in einem Jahr, glaube ich, haben wir viertausend Plaschen verkauft und dann haben wir das Geschäft eingestellt.

00:14:00: Was warum?

00:14:00: Die Etiketten waren alle, die haben sie aber nicht nachdrucken lassen.

00:14:05: Und ich habe schon mallegt, ich könnte ja nach Nudeln und das und das und das dazu, weil man dann ganz so gut so aufs Serie und wer baut?

00:14:10: meine die Webseite.

00:14:11: Aber am Ende habe ich mich gewundert, irgendwie zu Ostern, wo das ist eigentlich aus dem Weihgeschäft geworden.

00:14:17: Stimmt.

00:14:18: Und da habe ich ein Pinzer angerufen, wo haben wir denn die Warte gemacht?

00:14:21: Du hast keine Ticket mehr geschrieben.

00:14:23: Ja.

00:14:23: Also,

00:14:24: das sind ja so bekloppte Sachen, die so in die Skurrilitätensammlung gehören.

00:14:28: Aber ja, why not?

00:14:29: Genau, ich

00:14:31: sage auch mal, why not?

00:14:33: Genau, jetzt haben wir hier ein paar Typen mal durchgeguckt und du hast ja eben in einem Satz gesagt, Das mit dem Multifokussierung geht dann, wenn man eine gute Struktur für sich hat.

00:14:44: Also sich nicht zu verlieren, sich nicht zu verzetteln, das ist ja genau das, was der normale Pain ist.

00:14:50: Ich fange drei Sachen an und nix wird was.

00:14:52: Statt einer, das wäre die Monofokussierung, die ihr inklusive mir ja ganz viele sagen, macht es.

00:14:59: Und wie kriegt man denn da jetzt die Differenzierungschoree hin?

00:15:03: Ja, also tatsächlich, ich versuch da nicht mehr ein Beispiel aus der Praxis zu nehmen.

00:15:06: Also eine Mutter mit vier Kindern wird man auch nicht sagen, erzähl mal, dass eine Kinder, und wenn es achtzehn ist, dann kommen die anderen dran, sondern auch eine Mutterschaft des vier Kinder großzuziehen.

00:15:15: Das sagt auch keiner.

00:15:16: Monofokusiert dich auf ein Kind und die anderen drei Lassverhungern.

00:15:19: Und wenn man ein Kind, was vierundzwanzig Stunden gerade zu Beginn Unterstützung braucht, wenn man das schafft, vier Kinder satt zu bekommen, angezogen, sauber und in die Schule, dann schafft man das auch.

00:15:31: Ja, dann schafft man das auch mit einem Projekt, also ich meine, oder mit mehreren Projekten oder mit mehreren Dingen.

00:15:36: Das heißt, es ist nicht unmöglich, der Mensch ist schon im Stande auch mehrere Dinge gleichzeitig, Kinder in dem Fall oder Projekte zu leiten.

00:15:43: Es ist nur ein bisschen anders.

00:15:44: Es gibt einfach monofokussierte Menschen, die drei Stunden lang oder sagen wir noch länger, zehn Stunden lang an ihrer Webseite herum basteln.

00:15:52: Und ganz genau das Logo, links, rechts, Farbschema, CI, alles.

00:15:58: Bei uns ist eher das Pareto-Prinzip, also wir arbeiten eher nach dem Pareto-Prinzip.

00:16:02: Ich brauche eine Website am meisten gestern, weil ich kann morgen schon was verkaufen, nämlich das Ding, was mir heute eingefallen ist.

00:16:07: Das heißt, wir haben irgendeine Idee, also brauche ich nicht hundert Stunden an dem Ding, an dieser Etikette wirst du wahrscheinlich keine zwölf Wochen gearbeitet haben, sondern ich habe Bock drauf, also machen wir das, das schaut ganz gut aus, schickst den Druck und ich verkaufs morgen schon.

00:16:20: Gar nicht so viele... Überlegungen, Zahlen, Daten, Fakten.

00:16:24: Wir müssen erst schauen, ob der Markt dafür da ist.

00:16:26: Habe ich überhaupt Abnehmer für den Wein?

00:16:28: Sondern ich habe Bock.

00:16:28: Stellen wir es hin, schauen wir, wo die Weise hingeht.

00:16:30: Das heißt, wir sind vom Typus her anders.

00:16:33: Und wenn wir zu lange an einer Tätigkeit sind, dann... merkt man, dass körperlich manchmal, dass man müder wird, dass man unausgelastet, wenig kreativ.

00:16:42: Man beginnt dann schon irgendwas von links nach rechts zu schieben und denkt sich, ist es egal, schon eh alles irgendwie gleich doof aus.

00:16:47: Also es ist dann auch keine Leidenschaft, keine Passion mehr dahinter.

00:16:50: Und da ist es eben gut, ich sage immer als Beispiel, wenn wir das jetzt hier irgendwo sehen, wie viele Taps habt ihr offen?

00:16:57: Wie viele Tabulatoren sind gleichzeitig offen?

00:16:59: Wie viele Bereiche eures Kopfes?

00:17:01: Wie viele Social-Media-Bereiche sind offen?

00:17:04: Wie viele Notions, irgendwelche Tools, sonst was?

00:17:07: Was läuft alles gleichzeitig bei euch?

00:17:09: Und Scanner sagen dann immer, ja, da oben sind fünf und dreißig verschiedene Tabs offen.

00:17:13: Ich habe jetzt von einem Scanner sogar gehört, es gibt, wenn man zu viele Tabs offen hat, sogar eine Tabulatur auf Suche.

00:17:18: Da gibt es dann, öffnet sich dann ein kleines Fenster, dass man überhaupt seine Tabs findet, weil die schon so klein sind, dass man nicht mehr kennt, was sich dahinter verbirgt.

00:17:26: Also man sieht schon ein bisschen anders vom Typ her.

00:17:28: Wir brauchen diese Vielfältigkeit zu sagen.

00:17:31: Ich wollte gerade einen Kunden eine E-Mail schicken, sehr gut.

00:17:33: Aber bevor ich das mache, mache ich den Post.

00:17:35: Der Kunde schaut dann sicher gleich auf Social Media nach, ob es das zu kaufen gibt.

00:17:39: Da muss ich aber kurz im Webshop das noch aktualisieren.

00:17:41: Und diesen Sprung und diese Verbindung sorgt dafür, dass wir eigentlich dann am Schluss alles gemacht haben, ein bisschen oder ein bisschen mehr.

00:17:50: Aber eben alles.

00:17:51: Und wenn wir dann auch abends sitzen und sagen, siehst du, die Website ist noch nicht fertig.

00:17:54: Ja, aber wir haben in vielen Bereichen vieles getan.

00:17:56: Das heißt, wir müssen stolz sein auf immer überall, zwanzig, dreißig, vierzig Prozent haben wir bei den verschiedensten Projekten und nicht da sitzen und selbst mit uns in Kritik gehen und sagen, ja, aber ich habe nicht hundert Prozent Website gemacht.

00:18:08: Ich wollte doch noch dem Kunden das machen und das geht nicht.

00:18:12: Weil während wir die E-Mail schreiben, haben wir wieder drei Gehirn vorzumieten.

00:18:15: Ach, da wollte ich noch eine WhatsApp schreiben.

00:18:17: Siehst du, da wollte ich den Post noch machen.

00:18:18: Das heißt, wir können das eben nicht, weil unser Gehirn, während wir die E-Mail schreiben, schon überlegt, was könnten wir noch?

00:18:24: Was ist noch offen?

00:18:25: Was für Ideen haben wir?

00:18:26: Unser Gehirn funktioniert einfach anders.

00:18:32: Ja, deswegen, der Monofokusiert schreibt dann die E-Mail und konzentriert sich, dass er die E-Mail gut schreibt.

00:18:36: Bei uns ist es tatsächlich so, E-Mail schreiben Langweilte und so Gehirn.

00:18:39: Wir folgen schon an, wieder darüber nachzudenken, was könnte ich nachher machen?

00:18:42: Also machen wir schnell die E-Mail.

00:18:44: Ja genau, mit diesen ganzen Prozesskeiten habe ich gesagt, warst du gestern dabei?

00:18:48: Ja, deswegen... Vielleicht kennt das jemand andere von Putzen.

00:18:51: Man beginnt im Badezimmer und denkt sich, da räume ich das noch schnell ins Wohnzimmer.

00:18:54: Ach ja, da könnte ich im Wohnzimmer auch noch gleich abstimmen.

00:18:56: Ich bin auch ein Putzscanner.

00:18:58: Ich beginne halt irgendwo und am Schluss habe ich dann überall was weggeräumt.

00:19:00: Und dann sitze ich dann voller Leidenschaft und schon lege die Kinderfotos meiner Tochter an und denke mir, ach, lass das Putzen sein.

00:19:05: Das ist halt manchmal mit mir.

00:19:06: Das mache ich zum Beispiel nicht.

00:19:08: Also die Grundidee, die kommt man schon vor.

00:19:10: Ich fange aufs an und dann ist es am Ende was völlig anderes.

00:19:13: Aber so manche Tätigkeiten, da weiß ich zum Thema Struktur.

00:19:17: Genau, das ist die Struktur.

00:19:18: Bei der Webseite oder bei Putzen oder wie immer.

00:19:20: Ja, ich muss auch meine Buchhaltung abgeben für die Steuer.

00:19:22: Ich kann dann auch nicht das Steuer

00:19:23: sagen.

00:19:23: Der kann das für mich machen

00:19:25: und

00:19:25: dann bin ich das los.

00:19:26: Genau.

00:19:27: Und deswegen habe ich mich neulich gefragt.

00:19:28: Ich habe tatsächlich den Namen nicht alle zusammengekriegt.

00:19:31: Wie viele Leute arbeiten gerade alle als WAs für mich in irgendwelchen Projekten?

00:19:36: Und da war ich fast selber erkrocken, dass das deutlich über zehn sind.

00:19:40: Und ich musste echt überlegen, wer ist denn das alles?

00:19:42: Ja, genau.

00:19:44: Ja, es ist echt so schlimm.

00:19:45: Oder so gut, weil wenn es läuft, ist es ja gut.

00:19:49: Und dann kriegt man ja tatsächlich so, das sind andere Aufgaben, dann habe ich tatsächlich jemanden gesucht, der mir die anderen organisiert.

00:19:59: Also jetzt wird es da langsam ein bisschen weird.

00:20:02: Aber das ist deine Art von Struktur, es so abzugeben und jemanden zu schaffen, der diese Dinge umsetzt.

00:20:07: Und das ist deine Art zu sagen, okay, ich kann kreativ sein, ich kann dir anzünder sein.

00:20:12: Ja, und dann fällt mir etwas Neues ein.

00:20:14: Wenn ich dir jetzt die ganze Zeit, du musst aber auch der Ausführende sein und du musst das jetzt die nächsten dreißig Jahre machen, dann merkt man innerlich schon so, nein, auf keinen Fall will ich

00:20:22: nicht.

00:20:22: Nein.

00:20:24: Ich freue mich ja tatsächlich über Leute, die die Impulse aufnehmen und dann eigenständig umsetzen.

00:20:28: Und es tatsächlich zusammenarbeit schlecht funktioniert, wenn nämlich alle zwei Minuten eine Detailfrage stellen, weil ich habe es ja wieder aus dem Kopf.

00:20:34: Ich bin dann wieder völlig woanders.

00:20:35: Ich habe gestern Abend bei einem längeren Telefonat mit einer VA aufgefallen.

00:20:40: Die fragt mich jetzt tausende Details nach.

00:20:42: Natürlich musste die fragen, damit die das versteht.

00:20:44: Ich hätte das auch jetzt gemacht.

00:20:47: Genau, war bei mir tatsächlich auch bei meiner

00:20:48: B.E.,

00:20:49: die ich hatte, war das auch so, dass sie dann ganz lange gesagt hat, ja, die Webseite ist in drei Wochen fertig.

00:20:53: Hättest du dir gerne das Logo dort oder das oder das?

00:20:55: Und ich hab gesagt, mach einfach nach besten Wissen, mach eine geile Webseite, zeig sie mir.

00:21:00: Und ich sag dir, es war tatsächlich diese Detail-Fragen.

00:21:04: Mit dem möchte ich mich gar nicht aufhalten, hab ich gesagt, ich geb dir die Freigabe.

00:21:06: Ich bin auch wirklich eine, die sagt, mach, zeig mir, was du so tust und hau raus, das ist fertig.

00:21:12: Ich wollte

00:21:12: mir erklären, zu sagen, frag mich nie, halt einfach.

00:21:15: Ganz nur entscheiden wir es nochmal neu.

00:21:17: Und wir wahrscheinlich tun wir das nie, weil das wird schon... Also dieses Thema, das ist auch so, würde ich sagen, aus meinem Thema eher Tagewoche, grüßt die auch nur hin, wenn du den Leuten, wenn du die mit Zutrauen und Vertrauen überschüttest.

00:21:30: Das eine oder andere Mal geht das auch schief, aber zum Glück ja höchst selten.

00:21:33: Also das ist wirklich überschaubar.

00:21:35: Und die allermeisten Male, nur dass sie sich trauen, ich setze das Logo jetzt links oder rechts und ihr setzt das links oder rechts und muss mich jetzt fragen, nein, einfach entscheiden.

00:21:43: Und das ist, glaube ich, so ein Punkt, Das mag andere Denkstrukturen so ein bisschen störend zu sein, aber ich muss da wissen, wie ich das mache.

00:21:49: So die Einscheid.

00:21:50: Ja, wenn's ja falsch ist, ja dann was halt falsch.

00:21:52: Das ist billiger, wenn ich den Fehler mache.

00:21:56: Manchmal ist es ja auch wirklich so, dass wir sagen, wow, toll, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen und schaut cool aus.

00:22:01: Und wenn wir nach dem Pareto-Prinzip gehen, ist für mich halt tatsächlich Webseite bitte zwanzig Prozent aufwand für achtzig Prozent Output.

00:22:08: Die Leute müssen nicht finden, verstehen, um was es geht und buchen können.

00:22:12: Alles andere ist für mich, weil ich ja nicht in diesem Bereich so genau bin.

00:22:17: Ganz egal, anderes Geschäftsmodell wäre ich jetzt Grafikdesignerin, Fotografin und brauche das Detail-Auge.

00:22:23: Ist es was anderes, aber in meinem Geschäftsmodell eben ist es weniger genau, die Menschen brauchen eigentlich nur einen Button, wo sie buchen können und da ist es

00:22:31: nicht möglich.

00:22:31: Haben Sie denn entdeckt, dass du vermeintlich multi-fokussiert oder Scannerin, wie auch immer das nennt, multi-passionates, wann ist es dich denn angesprungen?

00:22:42: Tatsächlich erst vor sechs Jahren, also ich bin seit zwar zwanzig Jahren selbstständig.

00:22:45: Aber erst vor sechs Jahren, in einem Interview, hat mich eine Dame darauf aufmerksam gemacht und gesagt, können Sie es nicht sein, dass du eine Scanner-Persönlichkeit bist?

00:22:51: Und ich habe gesagt, was ist das?

00:22:53: Und habe das dann ge-googelt, das Buch von Barbara Scheuer gelesen und mich in dieses Thema typisch Scanner reingefuchst, ist auch tatsächlich das Feedback aller meiner Leute, die mir den Scanner-Podcast anhören, dass sie mir sagen, Ich habe dann schon Nackenschmerzen vom Nicken, weil ich fühle mich da endlich verstanden.

00:23:07: Wir hören dann alle fünfundfünfzig Folgen durch oder sowas, die es jetzt aktuell gibt.

00:23:11: Also ich habe auch keine richtigen Ausschläge, sondern der Scanner fühlt sich plötzlich verstanden, die sprich die Sprache, die sprich genau das aus, was ich den ganzen Tag als Alltag und Pain habe, so wie du sagst, die sitzt irgendwie neben mir.

00:23:22: Und tatsächlich hat die mich darauf aufmerksam gemacht, aber hat mich erkannt und haben gesagt, okay, endlich mal.

00:23:27: verstehe ich mich selbst besser, ich kann es nach außen kommunizieren, also so wie ein hochsensibler Mensch sagt, warum derjenige beim Konzert irgendwann mal sagt, ich kann nicht mehr so viel, ich muss nach Hause oder bei einer großen Part, die würde dann alle sagen, stelle ich doch nicht so an und blah blah, nein, der hochsensible.

00:23:43: braucht ihre Auszeit und der Scanner braucht die Flexibilität.

00:23:46: Und das war dann sowohl privat als auch geschäftlich ein Riesen-Change.

00:23:49: Also mein Mann weiß, warum ich jedes Wochenende irgendwo was erleben will und irgendwo hin möchte.

00:23:54: Und mein Mann ist aber kein Scanner, der sagt immer, ich möchte am Wochenende meine Ruhe, ich möchte zu Hause sein, ich möchte entspannen und ich brauche aber diese neuen... Erlebnisse und irgendwie was entdecken und auch hier auf Mallorca lassen, irgendwelche Burgenschlösser, Beratentürme erkunden.

00:24:07: Und so ist es auch im Urlaub, dass mein Mann kann eine Woche am Pool liegen und sagen, oh, ich entspanne mich im Urlaub.

00:24:12: Und ich überlege schon, welchen Ausfall könnte ich, welche Stadt könnte ich mir anschauen, welches Museum gibt es hier im fremden Ländern?

00:24:17: Ich brauche neue Reize, damit meine Synapsen da oben nicht absterben.

00:24:22: Er ist der, der die Ruhe braucht.

00:24:23: Und wenn man das aber gut kommuniziert, dann funktioniert das auch, dass er sagt, ach, du brauchst wieder deine neuen Reize.

00:24:28: Heute in der Reize, morgen Pultag ist das ein Deal und dann können wir super seit ca.

00:24:33: um zwanzig Jahren leben.

00:24:34: Es ist ja wichtig, dass man den Zugang zwar hat und das versteht.

00:24:37: Und ich glaube, das wäre jetzt auch hoffentlich das, was wir hier mit der Podcast-Folge kriegen.

00:24:41: Das ist halt ein Hennieder, ist jetzt wirklich verkehrt.

00:24:43: Das eine ist genauso richtig wie das andere, es ist halt nur anders.

00:24:46: Und es sind andere Strukturen und andere Konsequenzen im Tagesalltag.

00:24:49: Aber das ist nichts Verkehrtes.

00:24:50: Also brauchst du jetzt gar eine Ritalin annehmen oder was anderes.

00:24:54: Das ist völlig gut und schafft ja so oder so um neue Chancen.

00:24:58: Also der eine, der sich tief voreinfräsen kann, der kann da mega Spezialist werden und die anderen spezialisieren sich eben auf.

00:25:05: Bei mir ist das eben das Anzettel.

00:25:07: Bei dir können wir mal ein bisschen tiefer reingucken.

00:25:08: Also was hast du denn vorher gemacht, bevor du was ja dann im Interview, also einen Grund muss ich ja schon gehabt haben, dass du da warst.

00:25:14: Das war dann dein Passion vorher.

00:25:17: Nach diesem Medikafitness-Bereich habe ich gesagt, ich gehe online.

00:25:20: Ich möchte nicht mehr für vierzig Euro in der Stunde mit den Leuten mit Planks auf der Matte ihre Schulterschmerz lösen, sondern ich bin irgendwie für größeres.

00:25:28: Und das ist auch wieder so ein Zeichen, wie ein Scanner wird, träumen gern von der Weltherrschaft, also von größerem, von einem größeren Impact, also nur dieses kleine Mäuschen irgendwo in einem Büro sitzen.

00:25:37: Das liegt uns nicht.

00:25:38: Das heißt, wir wollen schon was größeres.

00:25:39: Und so habe ich gesagt, okay, diese Online-Welt, da spreche ich immer, alles ist möglich.

00:25:43: Man kann von überall in der Welt arbeiten.

00:25:45: Ich will das auch.

00:25:46: Und ich habe kein Problem damit vor der Kamera zu sprechen und war ganz lange als Wutmacherin, also Emotionsexpertin unterwegs.

00:25:53: Und habe das Tabuthema Wut genommen.

00:25:55: Das heißt auch wir Scanner sind gerne Leute, die auch mal Tabuthemen ansprechen, auch mal ein bisschen als Querdenker, Andersdenker.

00:26:02: Jetzt würde man es vielleicht schwurbler sehen.

00:26:04: eben auch schon ein bisschen um die Ecke was hinterfragend genauer wissen wollen unterwegs sind.

00:26:10: und da habe ich gesagt warum spricht er nicht niemand über?

00:26:12: das Thema?

00:26:12: Wut ist eines der Grundemotionen hat jeder.

00:26:16: auch der Dalai Lama hat Wut in sich, kanalisiert es nur anders.

00:26:20: Das heißt, warum schauen wir uns diese Wut nicht an, die ja eine mega kraftvolle Emotion ist und war ganz lange als Wutmacherin unterwegs.

00:26:26: Und habe gesagt, Leute, damit ihr nicht alle in dieser Litagi in diesem Hamsterrad sitzt, muss ich euch ein bisschen wütend machen, weil das ist eine Umsetzungswut, die ich in euch rauskitzeln möchte, keine zerstörerische Wut.

00:26:37: Und war ganz lange eben zum Thema Umsetzungswut, weil ich mir gedacht habe, warum sind die Leute alle bei den tollen Spekern auf Seminaren und Wochenenden?

00:26:44: alle sagen, Chaka, Chaka, ich hol mir die Weltherrschaft.

00:26:47: Ändere mein Leben.

00:26:47: Drei Wochen später treffst du sie und sie sind ja immer in ihrem gleichen Trott.

00:26:51: Da mussten wir sie doch irgendwie da rausbringen und haben gesagt, na ja, wenn man die dann in ihren richtigen Werten und Grenzen und ein bisschen zeigt, was in den Innenstecken pysagt, dann kann ich sie schon ein bisschen antreiben.

00:27:00: Also, ich würde sagen, das genau.

00:27:02: Und dann habe ich aber gemerkt, okay, das ist auch nicht.

00:27:04: Nehm ich noch was dazu, noch was dazu und so sind es halt dann dreizehn Einkommensströme geworden.

00:27:09: Ja, wahrscheinlich haben wir auch so das große Vorbild Pipi Langstrumpf, oder?

00:27:12: Yes.

00:27:13: Ja, es ist sehr so.

00:27:15: Wenn man den Leuten sagt, sei ein bisschen mehr Pippi und nicht so viel Annika und nicht so viel Tommy, dann wissen die Leute, was gemeint ist.

00:27:22: Oder wenn man die Sachen da so ansättelt, oder wenn ich immer sage, so mit dem Hamsterrad und eine Tagewoche, wenn ich den Leuten sage, du musst alles anders machen als alle anderen, sonst bleibst du da im selben Hamsterrad.

00:27:32: Du drei Prozent Kursabweichung, bringt ja jetzt keinen Durchbruch.

00:27:35: Hundert-achtzig Grad wäre eher die richtige Zahl.

00:27:38: Und jetzt irritiert natürlich viele, weil die sagen, ja, der ist ja so ganz außer der Norm.

00:27:43: Natürlich.

00:27:45: Und das lieben wir Scanners, weil wir dann wissen, wenn wir mit solchen Menschen uns unterhalten und in den Austausch gehen, dann kriegen wir wieder neue Inspirationen.

00:27:53: Das heißt, es gibt so einen Minitest, das ist ein Apfeltest, den habe ich ins Leben gerufen.

00:27:57: Wenn ich einen normalen Menschen sage, was machst du mit dem Apfel?

00:27:59: Sagt er Essen.

00:28:00: Wenn du einem Scanner sagst, was kannst du mit deinem Apfel machen?

00:28:02: Wir haben halt mal in unserer Community hundertdreißig Dinge gefunden.

00:28:05: Also vom Kopf schießen, Apfeldruck, Apfelmus, Apfelstrudel.

00:28:09: Also was kann man alles mit einem Apfel machen?

00:28:12: Und dass es wirklich war, dann irgendwann haben wir das gemeinsam in der Scanner-Community auf die Spitze getrieben.

00:28:17: Jetzt gibt es mittlerweile JetGPD.

00:28:19: Könnte ich mal JetGPD fragen, wie viel die einfällt.

00:28:21: Aber wir haben es halt noch tatsächlich aus der Kreativität heraus.

00:28:24: Aber das ist so typisch.

00:28:25: Das heißt, wenn ich mich mit dir unterhalte über die einen Tagewoche, du mir ein paar Dinge sagst oder eben Dinge frage, dann geht in meinem Kopf schon wieder Arten.

00:28:32: Alles klar, das könnte ich so machen und Arten.

00:28:34: Diese Gespräche mögen wir.

00:28:36: Diese reine... Nein, to five job.

00:28:38: Ich bin ganz zufrieden.

00:28:39: Hauptsache, es kommt bald die Rentegespräche, die langweilen uns halt sehr, weil wir keine neuen Inspirationen und Impulse haben, da irgendwie sich nichts tut.

00:28:46: Das können wir schon mal aushalten auf einer Party, aber ich merke dann auch relativ schnell, wer sind die, die auf einer Party ein bisschen agiler sind, ein bisschen flippiger sind, vielleicht ein bisschen anders sind.

00:28:57: Und dort fühle ich mich am Wohlsten.

00:28:59: Nein, der Pfeil ist ja so ein Stück weit.

00:29:01: Wir warten auf den Tod.

00:29:04: In unserer

00:29:04: Welt ja.

00:29:05: Und für mich eben total furchtbar.

00:29:07: Wir sind da innere Tod.

00:29:08: Auf jeden Fall.

00:29:08: Das heißt, wir scanerleiten nicht eher nicht so an diesem Burnout, wo alle sagen, oh Gott, wie kannst du dreizehn Dinge machen?

00:29:13: Ich hab ja kein großes Team.

00:29:15: Ich mach sehr, sehr viel alleine, aber gut strukturiert.

00:29:17: Aber tatsächlich Bore-Out-Gefahr ist viel schlimmer.

00:29:20: Also wenn ich merke, ich muss vier, fünf Tage lang so ein Jahres... Steuerausgleich machen oder so was ähnliches, was man halt muss und man kann es schon abgeben, weil ich muss trotzdem die Rechnungen zusammensuchen und weitergeben und so was.

00:29:31: Dann denke ich mir schon, ich mag gar nicht, interessiert mich gar nicht oder an irgendeiner Webseite herum basteln.

00:29:36: Dann denke ich mir schon nach zwei Tagen, danke war's und dann ist es auch für mich okay.

00:29:39: Also dann steht die Webseite auch nach zwei Tagen, auch wenn sie nicht die super fancy, mega copyright perfekte Webseite ist.

00:29:46: ist mir aber ganz egal, ich kann gut damit leben.

00:29:48: Ich stecke ja die Leute so und so mit Begeisterung an.

00:29:51: Die kommen eigentlich nur auf die Webseite, um auf den Knopf zu drücken und zu sagen, kaufe ich.

00:29:55: Und einer, einen Punkt, weiß ich nicht, ob man das so sagen kann, aber wäre ja, du sagst, du machst dreizehn Sachen.

00:30:02: Und dann würde er sagen, die kannst ja gar nicht alle beherrschen.

00:30:05: Und wir würden ja sagen, brauchen wir auch nicht.

00:30:08: Das reicht, wenn man den Überblick hat.

00:30:10: Also eigentlich wäre ja für die multifokussierten Menschen die Hauptstärke.

00:30:16: Zum einen dieser Ideenreichtum und die Begeisterungsfähigkeit und zum anderen eben das Thema, so viele Fäden zusammenzuhalten und ohne den Anspruch zu haben.

00:30:26: Und das ist, glaube ich, das, was dann so ein bisschen den Funkenflug im Kopf hat.

00:30:29: Ohne den Anspruch zu haben, ich muss das alles perfekt können nehmen, das müssen wir nicht.

00:30:33: Ne, musst du nicht.

00:30:34: Und es ist tatsächlich so, mein Mann ist ja energetischer Coach und er sagt immer, solange wir glauben, wir haben nur hundert Prozent.

00:30:40: Und die müssen wir dann aufteilen auf die dreizehn Projekte oder auf die fünf Projekte.

00:30:44: Solange wir das glauben, aber wir hätten mehr Prozent, also wir können überall hundert Prozent liefern.

00:30:51: Es muss ja nicht immer hundert Prozent Output sein, aber dort, wo gerade unser Fokus hingeht, wo wir gerade besonders beschäftigt sind, aber alle anderen haben wir eben so wie Kinder.

00:31:00: Das eine Kind braucht gerade Hilfe bei den Hausaufgaben, aber das andere, weil sich bekommt dann um achtzehn Uhr Hunger und hat Hunger.

00:31:06: Das heißt, ich kümmer mich da.

00:31:07: Das heißt, ich habe schon ein bisschen einen Fokus jetzt auf irgendein aktuelles Projekt, weil das der Kunde braucht oder weil ein Abgabelschluss ist oder weil sonst was.

00:31:15: Jetzt ist es bei mir gerade ein Online-Kongress.

00:31:17: Da ist jetzt mein Fokus auf dem Online-Kongress.

00:31:19: Aber ich weiß auch, wenn mir jetzt ein Kunde aus meinen anderen Programmen schreibt, ein Coaching-Kunde sagt dann, ich brauche da deine Feedback, dann sage ich nicht, nee, sorry.

00:31:26: Bis Ende November, bis mein Kongress fertig.

00:31:28: Jetzt kann ich dir jetzt keine Antwort mehr geben, sondern ich gebe dem halt in dem Bereich eine Antwort und ich mache dort vielleicht was oder ich mache Podcast-Interviews.

00:31:34: dazwischen.

00:31:35: Das heißt, wenn ich so richtig in dieser Monofokussierung wäre, hätte ich unser Gespräch abgesagt, nur ich gesagt, sorry, bis Ende November bin ich mit meinem Kongress beschäftigt.

00:31:42: Und das würde mich wiederum langweilen, obwohl es mein eigener Kongress ist.

00:31:46: Aber ich mag dann solche Gespräche, die bringen mir wieder Energie.

00:31:50: Das heißt, diese Flexibilität und dieser Change zwischen den Dingen schiebt uns eher die Energie nach oben, weil nichts langweilig ist, anstatt nach unten, wenn es so fokussiert ist.

00:31:59: Aber vom Kopf her einfach weggehen von, ich habe hundert Prozent und die teile ich auf.

00:32:04: Nein, unsere Energie, wir reden ja schneller.

00:32:06: Wir können Zeitraumkontinuum ein bisschen ausdehnen.

00:32:09: Wenn wir schneller reden, schneller arbeiten, können wir mehr schaffen wie wir uns und sich schaffen.

00:32:12: Ja, ja, genau.

00:32:13: Schneller Denken, schneller reden.

00:32:15: Genau, und somit können wir eben auch mehrere Projekte bedienen und es dürfen aber welche auch ein bisschen auf hold oder stand by sein oder eben im Zuge der Automatisierung eben auch automatisch laufen.

00:32:24: Das heißt, ich habe viele Dinge, die wie ein Funnel oder wie ein Webinar oder sonst was, wo darauf hin natürlich Einkommen kommt.

00:32:30: Mein Buch, das ich geschrieben habe, muss ich nicht jeden Tag bewerben.

00:32:33: Das ist gelistet.

00:32:34: Das ist ein Einkommensstrom, wo ich nicht jeden Tag mein Fokus darauf haben muss.

00:32:38: Sondern das halt zusätzlich.

00:32:40: Ja, das ist, glaube ich, eine wichtige Information.

00:32:42: Das Thema Automatisierung und WAs oder auch angestellte, fest angestellte, das spielt ja keine Rolle.

00:32:48: Und ich glaube, da muss man sich, muss man sich lohnt es sich über tatsächlich gewisse Automatisierungen und Prozessklarheiten.

00:32:55: Wenn wir das jedes Mal wieder neu erfinden, wird es anstrengend.

00:32:58: Was eben sagt, ich kenne das auch.

00:33:00: Also ich habe jetzt hier gleich um.

00:33:01: In einer Stunde, also wenn wir fertig sind, habe ich noch eine Stunde Luft.

00:33:04: Dann kommen die Gäste für die nächsten Steuerstrategie-Retreat.

00:33:08: Dann sind wir hier drei Tage in der Falsch.

00:33:10: Normalerweise erwählte ich zwischen du, ich, keine WhatsApp und keine ... Weil da bin ich vom Frühstück bis Abendessen oder bis nach ... Also bis zum jetzt Bett gehen.

00:33:18: Also immer in die nächsten drei Tage.

00:33:20: Bin ich hundert Prozent fokussiert bei denen und das ist ja für mich spannend genug.

00:33:24: Weil jeder der Teilnehmer, die wohnen ja bei mir daheim.

00:33:26: Vier Gäste sind mir vier Gäste.

00:33:28: Mache ich aber nur vier Mal im Jahr, weil sonst wird es noch langweilig.

00:33:31: Genau.

00:33:32: immer zu Beginn eines Quartals ist so ein Ding und fertig.

00:33:35: Und der habe ich dann immer Spaß daran, weil dann einfach drei, vier neue Fälle und dann guckt man mal, Ziel ist, unter zehn Prozent Steuern zu kommen.

00:33:42: Und da freue ich mich dann immer, wenn wir wieder kreative Lösungen gefunden haben.

00:33:46: Umsetzen tut es dann im Befreundeten der Steuerberater.

00:33:48: Und der freut mich damit.

00:33:51: Mit Art

00:33:51: und Perspektive, mit den kreativ analytischen Ideen.

00:33:53: Deswegen ist es eben... Ich freute

00:33:55: mich über die Umsetzung, weil ich hätte jetzt keinen... Also abgesehen davon bin ich ja kein Steuerberater, sondern nur irgendwie eine volle Socke, das geht doch mit zehn Prozent.

00:34:03: Da musst du mit dem verhofftigen Prozent arbeiten, wenn du mit zehn Prozent das auch hinkriegst.

00:34:06: Also halbiert ja die Leistungszwang bei gleichem Einkommen, kann man ja auch so sagen.

00:34:11: Und wenn man dann sagt, und die Umsetzung fachle ich sachlich richtig mit irgendwelchen, ich weiß schon gar nicht, wie die heißen Erklärungen, das macht alles der Kollege.

00:34:19: Und er freut sich über den Input und die Kontakte und ich freue mich, dass der, es werden heiße, dass der das dann umsetzt.

00:34:24: Und dann haben wir ein nettes Win-Win, weil es wird mal alleine sowohl eins oder andersrum gar nicht schaffen.

00:34:31: Und das ist, glaube ich, auch so eine Idee, dass wir es eben mit Kuchen größer und kleiner machen oder Zeit mehr oder weniger verteilen und Leute, die aus dem Mangel kommen, die glauben, sie müssten das verteilen, was da ist.

00:34:42: Und ich glaube immer tatsächlich, wie du auch eben gesagt hast, das ist eigentlich größer.

00:34:45: Also das muss ja nicht sein, die Kuchen zu verteilen, sondern den Kuchen größer zu machen.

00:34:49: Absolut, dann kann man das ausdehnen.

00:34:51: Warum muss man nicht immer davon ausgehen, dass was begrenzt ist?

00:34:54: Auch die hundert Prozent Energie, weil es jeder von uns, wenn wir in der Lebensfreude sind und richtig Spaß haben, dann gibt es kein Zeit.

00:35:00: Da muss man nicht um zwanzig Uhr ins Bett.

00:35:03: Wenn man diese Lebensenergie fühlt, gibt es keine Temperatur, gibt es keine Zeit, gibt es keine Begrenzung.

00:35:08: Dann hast du weder Burnout noch Burnout, weil du bis jetzt eigentlich, wenn man das so hinkriegt, im Flow.

00:35:14: Neulich war ich aber ein paar Unternehmern am Strand.

00:35:16: Er hatte die Mehrzeit für mehr Zeit, immer noch in den Formats, war eine halbe Tage da in Frank-Peter-Ording und da war ich morgens mit einem Unternehmer joggen.

00:35:23: Und er war für meine Begriffe finanziell sowieso schon mega außen vor.

00:35:26: Und er sagte, der am liebsten würde alles hinschmeißen.

00:35:29: Wie soll ich das?

00:35:30: Er sagte, ja, wir leben am Limit und nicht leben im Sein.

00:35:32: Und dann haben wir das ein bisschen auseinandergenommen.

00:35:35: Und leben am Limit ist, der hat vierzig Mitarbeiter, der hat alle zwei Minuten zieht dem Irren einer am Kettel.

00:35:41: Aber das, was er eigentlich wirklich will, Was er angefangen hat, da kommt es zu wenig für im Seiden, also wenn er mit der Familie zum Skifahren fährt oder mit den Kumpels Bier trinken beim Fußball, dann ist er wirklich da, hundert Prozent.

00:35:54: Und dann kommt was Neues und dann ist auch wieder, also er ist dann immer präsent und wenn die Leute da ablenken, guck mal hier, guck mal da, guck mal da, guck mal da, dann ist er am Limit, weil das wird mich auch genauso nerven, weil wenn ich das machen kann jetzt die Stunde oder die drei Tage, Und dann kommt wieder das Neues und dann bin ich da wieder hundert Prozent präsent.

00:36:12: Dann kriege ich das im Combi-Pack super gut hin.

00:36:14: Aber wenn ich das alles in einen Tag packen würde, dann würde ich wahrscheinlich schier ausflippen.

00:36:18: Also das wäre jetzt meine Struktur, damit umzugehen.

00:36:21: Und bei dem haben wir die auch ähnlich eingeführt, dass es sich ein paar Freiräume geschafft hat, wo er dann im Sein sein kann.

00:36:26: Dann ist er mit dem am Limit arbeiten, dann auch nicht mehr so schlimm.

00:36:31: Weil ich glaube, hat sich aber ein Struktur gesprochen, ist tatsächlich wichtig, es auszuprobieren, was funktioniert.

00:36:37: Und das ist anscheinend sehr vielfältig.

00:36:39: Genau, absolut.

00:36:40: Das ist tatsächlich die Struktur.

00:36:42: Und eben nicht die Begrenzung.

00:36:43: Also ich sage auch gerne, ich habe die sechsspurige Autobahn, links und rechts eine Leitplanke.

00:36:47: Ich habe Hinweissschilder und Abfahrten.

00:36:48: Das heißt, ich habe eine sechsspurige.

00:36:50: Ich kann mich austoben.

00:36:51: Wenn ich aber als Scanner die ganze Zeit die Spur wechsel, komme ich nicht sehr viel voran, weil ich die ganze Zeit im Spur wechseln bin.

00:36:57: Auch nicht gut.

00:36:58: Aber ich kann mich trotzdem austoben.

00:37:00: Das heißt, ich kann heute richtig Gas auf der Mittelspur geben und dann wieder links blinken und nochmal Gas geben und dann wieder ein bisschen runterfahren und dann rechts ein bisschen langsamer fahren.

00:37:09: Aber trotzdem, ich habe diese Flexibilität innerhalb der sechs Spuren.

00:37:12: Manche Scanner haben leider komplett offen und sagen, ich habe thirty-fünf Millionen Sachen, ich weiß überhaupt nicht, wie ich die strukturiert bekomme.

00:37:19: Und mein Ansatz ist halt immer, wir schauen, was wir das in eine sechsspurige Autobahn mit abfahrten und mit Beraststationen und mit solchen Dingen strukturiert bekommen, weil dann weiß ich auch, wo ich mein Jahresfokus, wo möchte ich jetzt Gas geben, was ist meine Cash-Core, wo gebe ich da richtig, gerade bei Coaches Trainer und so weiter.

00:37:35: Scanner haben nicht große Selbstvertrauen, das heißt sie sind auch nicht gut im Verkaufen.

00:37:39: ganz oft, weil sie sich selbst gar nicht so wichtig sehen, weil man immer gehört hat, stelle ich nicht so wichtig, du flatterhaft, du bist nirgends ein Experte, nirgends hast du den Expertenstatus schlechthin, das heißt eher wenig Selbstwert, das heißt wir bauen oft noch Selbstwert auf.

00:37:54: und lernen dieses Verkaufen.

00:37:55: Wir dürfen dafür auch Geld verlangen und auch gut Geld verlangen, weil auch das ist bei ganz vielen Scanners mit.

00:38:00: Ich habe mir das ja selbst beim Gebracht.

00:38:02: Wir lernen sehr viel Autodetakt und aus dem Learning by Doing.

00:38:05: Und dann sagen die mal, ja, aber da bin ich gar nicht so die Expertin.

00:38:08: Ich habe da nur vier Jahre lang den SIM-Selbststudium gelernt, aber ich habe kein Zertifikat.

00:38:13: Oder sie haben sieben Tausend Zertifikat dann verkaufen, auch trotzdem nichts.

00:38:16: Das sind dann gerade im energetischen, spirituellen Bereich, haben die sieben Millionen Tools gelernt.

00:38:21: und dann sagst du, was verlangst du pro Stunde?

00:38:22: Ja, sechzig Euro.

00:38:23: ... Mietvorgespräch und Nachgespräch und ... ... da müssen wir noch daran arbeiten.

00:38:27: Ja, ja.

00:38:28: Auch das ist so ein Punkt tatsächlich, sich so ... ... ran zu testen.

00:38:31: Das ist der Wert, den man für Leute hat.

00:38:34: Und wie kann man denn für den Wert auch vernünftig ... ... vergütet werden?

00:38:39: Was sind denn die Schattenseiten vom Scanner sein?

00:38:42: Also, das haben wir mal über sehr viele positive Dinge gesprochen ... ... mit ganz viel Energien.

00:38:45: Worauf müssen wir denn aufpassen, außer auf die ... ... sechsjährige Autobahn?

00:38:50: Es kommt immer darauf an, nämlich im Kontext, also wir sind ... Meistens gar nicht so beliebte Kollegen, weil wir oft die sind, die dann irgendwie pie sackten und sagen, naja, aber habt ihr schon an das gedacht?

00:39:00: und habt ihr schon an das gedacht?

00:39:01: Das heißt, wir sind in Projekten, sind ja auch manchmal auch die, die sagen, oh ja, aber da würde mir noch das einfallen.

00:39:06: Wir sind sehr, sehr gute Netzwerker.

00:39:08: Das heißt, wir hören manchmal auch in Firmen sehr gut, was den Nebenkollegen sagt oder was halt irgendwie in anderen Abteilungen ist, kriegen da auch Stimmungen mit.

00:39:15: Das heißt, wenn wir dann in dem Team-Meeting sind, sagen wir, nee, das können wir nicht machen, weil die Marketingabteilung hat was dagegen.

00:39:20: oder das Social-Media-Team hat gesagt, nein.

00:39:23: Ja, wir sind manchmal so ein bisschen die Quero-Landen in Teams, weil wir halt Dinge schon voraussehen, mit Achtung, Achtung, ich hab mitbekommen, das und das ist schon in den anderen Abteilungen an Brodeln.

00:39:32: Leider passiert dann nämlich auch genau das, was wir vorher gesagt haben.

00:39:35: Das heißt, ich hab tatsächlich zweimal so ein bisschen in die angestellten Welt geschnuppert und bin dann halt immer mit so, ja, du machst das in einem mückenden Elefanten.

00:39:42: Der Elefant kam nur jedes Mal.

00:39:44: Und dann war das ein bisschen spooky mit, woher hat der nicht das gewusst?

00:39:47: Ja, genau das, weil ich gut zugehört hab.

00:39:49: Das heißt, wir sind da auch bei Freunden, wenn wir unterwegs sind.

00:39:51: Wir brauchen halt diese Impulse, dieses Neue, immer irgendetwas.

00:39:55: Wir haben ganz oft Ideen, wo andere gar nicht drauf kommen.

00:39:58: Das heißt, das ist manchmal gut, manchmal schlecht, manchmal sagt man ja.

00:40:02: Du mir immer mit deinen Ideen, sei mal ruhig, lass uns mal machen.

00:40:06: Das heißt natürlich auch da sind wir gerne, welche die Impulse liefern, wo andere sagen, ja, immer Dianita mit ihren Ideen, kann ich nicht einmal die Klappe halten.

00:40:15: Ja, das kenne ich.

00:40:16: Das ist sowas wie, ich habe einige tatsächlich, also nachfallsieber Aufträge nicht gekriegt, weil die Leute mir auch mal ehrlich gesagt haben, ich glaube, wir würden dann zu viel Unruhe in den Laden kriegen.

00:40:25: Weil wir wollen ja zwar was verändern, aber nichts anpacken.

00:40:29: Jetzt stehe ich dann etwas irritiert in der Landschaft.

00:40:31: So was sollte denn jetzt was anpacken oder was ändern?

00:40:32: Nee, nee, wir wollen das schon anders haben, aber nichts verändern.

00:40:35: Und

00:40:36: das matcht dann nicht so wirklich so.

00:40:38: Also du siehst schon, es ist manchmal so ein bisschen von der Art, uns zu nehmen.

00:40:42: Das heißt aber auch, wenn ich mich im Bewerbungsprozess, ich habe viel mit HR-Abteilungen auch zu tun, die sagen, wir würden diese Personen, wenn wir dir in die richtigen Schlüsselpositionen setzen, dann ist es Gold wert.

00:40:51: Wenn du aber einen Scanner nicht an die richtigen Positionen setzt, dann ist es eher schwierig zu einer Mitarbeiter.

00:40:57: Also gerne an einen Projektleiter oder eben koordinierende Stelle oder sowas nicht so unbedingt ausführendes und eher... überblickend kurzfristige Projektphasen, nicht zu lange gezogene Projekte, die so acht Jahre gehen oder sowas, das sagt das gerne schon.

00:41:11: Gott, das werden acht Jahre im ganzen Projekt beschäftigen.

00:41:14: Danke, nein.

00:41:15: Auch so in diese Richtung, das heißt, so etwas lange durchzuziehen, dran zu bleiben, hat oft mit Disziplin zu tun.

00:41:21: Das heißt, man ründet einen Podcast, denkt sich, toll, habe ich Bock drauf.

00:41:25: Folge zwölf, Podcast zu Ende.

00:41:27: So in der Richtung.

00:41:27: Aber ich könnte einen neuen Podcast machen mit so einem anderen Thema.

00:41:30: Podcast Folge zehn.

00:41:32: zu Ende.

00:41:32: Dann kriegen wir von außen immer gespiegelt, wir sind nicht gut und richtig, weil wir nichts fertig bekommen.

00:41:37: Und dieses nicht fertig und nicht zu Ende bekommen, ist am meisten in unserem Selbstwert, dass das der negative Part ist.

00:41:44: Uns wird immer gespiegelt, bring doch mal ein Ding zu Ende.

00:41:48: Und dann mach erst das nächste.

00:41:50: Und das können wir halt schwieriger.

00:41:51: Ich sag aber jedem hier, wenn du zehn Podcast-Folgen gemacht hast und es dann zu Ende gebracht hast, hast du es zu Ende gebracht.

00:41:57: Es gibt keine goldene Zahl der Podcast-Folgen, ab wann du offiziell beenden darfst.

00:42:02: Sondern du kannst auch nach zehn Folgen sagen.

00:42:03: Jetzt habe ich zehnmal gesagt, was ich zu sagen hatte.

00:42:06: Jetzt nehme ich das nächste Projekt.

00:42:07: Das heißt dieses mangelnde Selbstbewusstsein.

00:42:09: Nach außen sind wir die immer Suchenden.

00:42:12: weil wir wollen eigentlich irgendwo mal ankommen und dieses eine Ding gefunden haben.

00:42:16: Und dadurch sind wir ein bisschen unruhiger, unruhnder.

00:42:19: Und da versuche ich es gerne einmal klar zu machen, ihr seid nicht suchende, sondern ihr müsst halt einfach die Reise auf der sechsspurigen Autobahn und das genießen.

00:42:29: Ich habe mal eben, wenn man früher einen jungen Anwohner in die Hände gekriegt, geschrieben von einem Ulrich Zimmermann, ich weiß es aber nicht, und das heißt von einem der Auszug das Bleiben zu lernen.

00:42:39: Ich weiß gar nicht mehr, was da drinsteht, aber der Titel ist einfach zu gut.

00:42:42: Genau.

00:42:42: So, das haben wir mal ein wenig ausgeholt über das.

00:42:46: Und ich glaube, wenn man jetzt diese Napsen mal neu vertratet hat und sagt, wow, stimmt, das ist alles.

00:42:51: Und das sind Eigenschaften, die du bei dir oder bei anderen Menschen erlebst.

00:42:55: Dann kannst du das, glaube ich, jetzt als höherer besser einschätzen, dass das denn ist.

00:42:59: Und mit den Multifokussierten oder Monofokussierten oder was sind denn Scanner und welche Typen gibt es?

00:43:06: Wenn man mal So, zum Ende der Folge mal noch drei Tipps auf den Weg geben.

00:43:13: Wenn man es jetzt ist oder nicht ist oder im Umgang mit Scanners, das würdest du denn den Menschen, die jetzt den Wegebedarf Podcast hören, das würdest du denn denen mit auf den Weg geben wollen?

00:43:23: Also von Herzen für alle Scanner, die sich hier wiedererkennen.

00:43:27: Bei uns geht es so recht langsam Richtung Jahresende, wann auch immer ihr die Podcasts voll gehört, das wird auch da ein Jahresende geben.

00:43:33: Dann sehen viele bis Scanner zurück.

00:43:35: bedauern das, was sie wieder nicht geschafft haben, was sie eigentlich vorhatten dieses Jahr, aber was doch nicht umgesetzt worden ist.

00:43:41: Und wir haben meistens einen negativen Blick zurück aufs letzte Jahr.

00:43:44: Und da würde ich einfach jedem den Tipp geben, schaut einfach an, was ihr alles geschafft habt, was für Ideen, was für Projekte habt ihr initiiert, wo du wart ihr erfolgreich.

00:43:51: Das heißt, diesen Schulterklopfer von, was habe ich Tolles gemacht anstatt, was habe ich schon wieder nicht geschafft.

00:43:57: Barbara Schöer gibt auch den Tipp, einen sieben Jahreskalender zu führen.

00:44:00: Sieben ist immer diese zyklische Zeit, einen sieben Jahreskalender.

00:44:04: Das heißt, wenn jetzt jemand, zum Beispiel, in meinem Fall, ich möchte Spanisch lernen, ich möchte wieder nach Dubai fliegen, ich möchte aber auch gerne nach Asi.

00:44:11: Man nimmt so kleine Postsitz und klebt das mal auf einen Siebenjahreskalender.

00:44:14: Nicht auf den Einjahreskalender.

00:44:16: Alles muss sich nächstes Jahr schaffen.

00:44:18: Sondern alle Ideen, die ich habe, Projekte, sonstiges, verteilt mal auf sieben Jahre.

00:44:22: Das macht es ein bisschen lockerer.

00:44:24: Nichts davon müsst ihr weglassen, weil weglassen macht körperliche Schmerzen beim Scanner.

00:44:27: Die wollen nichts weglassen.

00:44:29: Ich will alles machen.

00:44:30: Aber wenn ich sage, ich möchte in Ule besuchen gehen, ich möchte dorthin, ich möchte mal sein... Kosten, falls du wieder Etiketten hast.

00:44:35: Ich möchte das, ich möchte das, ich möchte das.

00:44:37: Dann einfach das auf so flexiblen Posts, die ich auch in diesen sieben Jahren hin und her schieben kann, für euch planen.

00:44:43: Das heißt, in einem Jahr ist sie so eine Begrenzung, aber auf sieben Jahre fühlt sich das Ganze schon ein bisschen freier an, zu sagen, nächstes Jahr spanisch oder übernächstes Jahr.

00:44:51: Kein Problem, wenn ich heute zukomme.

00:44:54: Mit dem Wein kriegen wir auch immer einen Schwiegersuch.

00:44:56: Önologe, studierter Winzer und der importiert jetzt japanische Beine.

00:45:00: Weil die Kombination hat, japanischen Kampfsport zu lieben, zufällig nebenbei.

00:45:05: Ziemlich flüssig, chinesisch einigermaßen fließend japanisch und dann noch auf so einem VdP-Weingut gelernt auf dem Heir-Level.

00:45:14: Ja, auch eine gute Kombin.

00:45:15: Also ich kann mal aus mehreren Dingen auch einen Rettung machen.

00:45:18: Ich nehme auch Majorkinischen Meinband mit, das ist auch kein Problem, wo immer wir uns treffen, dann nehme ich einfach den Majorkinischen Meinband, der soll auch nicht so schlecht sein.

00:45:23: Majorkinisch

00:45:24: ist auch nicht so schlecht, genau.

00:45:25: Also der erste Tipp war schon mal cool, also verteilt auf sieben Jahre und vor allen Dingen fokussiert auf das, was gut funktioniert hat oder sei stolz auf das und nicht, was nicht funktioniert hat, das kann ich hundert Prozent nachvollziehen.

00:45:35: Guter Tipp.

00:45:35: Sehr, sehr

00:45:36: gerne.

00:45:37: Zweiter Punkt ist, wenn ihr im Bereich Angestelltenverhältnis seid, gerne kommunizieren.

00:45:40: Das heißt, wenn man weiß, man zählt zu den Scanner-Persönlichkeiten, dass einfach kommunizieren und sagen, ich brauche Abwechslung, ich brauche verschiedenste, unterschiedlichste Herausforderungen.

00:45:49: Wir knacken gerne Nüsse.

00:45:50: Das heißt, man kann uns auch Dinge geben, wo andere vielleicht gerade scheitern oder was Neues erlernen.

00:45:55: Wir sind sehr wissbegierig.

00:45:56: Das heißt, wenn man selbst weiß, man ist so gerne mit vorgesetzten Kollegen, Auftraggebern, Kooperationspartnern mit wem auch immer was zu tun hat.

00:46:05: Ich sehe manchmal ein bisschen ungeduldig.

00:46:07: Ich sage auch zu den Leuten immer oft, ich bin eine Scanner-Personigkeit.

00:46:10: Bei mir muss das nicht so genau sein, aber schnell.

00:46:12: Das heißt, die Leute wissen dann auch, wenn ich nach drei Stunden nachfahre und die Webseite fertig ist, dass jemand sagen muss, langsamer Nieder gehe eine Runde um den Häuserblock.

00:46:21: Heute Abend ist es fertig und dann sage ich, okay, Nieder, wuh, es ist ein monofokussiert, der braucht ein bisschen.

00:46:26: Das heißt, es ist voll in Ordnung, wenn man weiß, woran man ist und wie man ist.

00:46:29: Dann ist

00:46:31: der Fokus auf die Stärke des Scannersseins und nicht auf die Schwäche, dass man so ein bisschen flatterhaft wird, sondern das als Stärke zu positionieren in seinem Umfeld, in der Firma, in seinem Netzwerk.

00:46:43: Das ist schon mal ein guter Punkt, also als Stärke positionieren, sehr gut.

00:46:46: Sehr, sehr gerne.

00:46:47: Und dann eben als dritter Punkt ist für mich ganz wichtig, dass Wir lernen, das hast du jetzt schon ein paar Mal gesagt, so schön, wir sind gut und richtig.

00:46:55: Wir sind nicht falsch.

00:46:56: Und ich glaube, dieses Gefühl haben ganz vieles, die durch mich erfahren haben, dass es gerne persönlichs sind.

00:47:01: Es fällt ihnen so ein Felsbrocken ab, weil sie sich immer versucht haben, in eine Schablone rein zu zwängern.

00:47:07: Es fängt schon manchmal an mit, stell dich gerne vor, was machst du so?

00:47:10: Und das ist schon die schlimmste Introfrage, weil wir machen so viel.

00:47:14: Wie soll ich das sagen?

00:47:15: Was soll ich auf meine Visitenkarte?

00:47:16: Was schreibe ich auf Social Media in die Bio?

00:47:18: Was schreibe ich auf LinkedIn ganz oben hin?

00:47:20: Das heißt dieses, oh je, was bin ich?

00:47:23: Hey, du bist großartig.

00:47:24: Wer auch immer in dieser Folge hört, egal ob Scanner oder nicht, du bist einfach großartig.

00:47:28: Du darfst leuchten mit all deinen verschiedensten... Herausforderungen, die du schon gemeistert hast, mit deinem Sein, mit deinen Jobs, die du schon hattest, dass das, ich finde, gerade in Zeiten der Lebensläufe, es darf bunt sein.

00:47:41: Wir dürfen viele Unternehmen gegründet haben, vielleicht gescheitert.

00:47:45: Also dieses Umdenken von, ich habe studiert, ich habe das ewig gemacht, vierzig Jahre bei der gleichen Firma, da bin ich in Rente gegangen, da bin ich, dass das das als ideal zu sehen ist.

00:47:54: Niemand ist das ideal.

00:47:55: Wir sind unterschiedlich und bei uns halt als Scanner, je nachdem ob zyklisch oder teller schon klar.

00:48:00: ist halt auch der bunte Lebenslauf da, der aber wiederum anderen Mehrwert liefert, weil wir Einblicke hatten in verschiedenste Strukturen und Firmen und Ideen.

00:48:08: Und wenn man das als Positives sieht und nicht sagt, du, sie haben aber einen bunten Lebenslauf.

00:48:12: Und ob sie da überhaupt irgendwas richtig können, sondern eher so, ach, sie haben aber einen bunten Lebenslauf.

00:48:17: Was Sie schon alles getan haben, das ist aber spannend.

00:48:20: Erzählen Sie mir mehr.

00:48:20: Wenn man das ein bisschen umframen könnte, das wäre für mich das Optimale, weil dann würden wir mit unserer Vielfältigkeit, mit unserem Bundensein vielleicht auch mehr glänzen können, ohne Angst zu haben,

00:48:31: auf Ablehnung zu stoßen.

00:48:32: Ja, doch mehr hippie als Annika und Tommy.

00:48:35: Natürlich wäre mal dein Buch in den Show Notes verlinken und das von der Barbara Schöten.

00:48:41: Das natürlich gerne auch und natürlich auch deine Kontaktrappen.

00:48:45: Und ja, wenn ihr jetzt darüber nachdenken seid, seid ihr jetzt Scanner oder nicht Scanner, ihr habt.

00:48:49: also, wenn ihr kein Scanner seid, sondern monofokusiert, dann ist der, wie man jetzt Scanner umgeht.

00:48:54: Und wenn du jetzt Scanner bist, dann weißt du, das ist gut so.

00:48:58: Vom Arkti dann nicht stärker.

00:48:59: Dann freue ich mich, wenn wir wieder eine Puls leisten konnten.

00:49:02: zum Thema Wegebedarf.

00:49:04: Ja, es gibt immer was zu regeln im Leben und dann nehmen einfach alle fünf Wege, haben wir ja schon gelehrt.

00:49:08: Und dann sei gerne wieder in zwei Wochen dabei, wenn die nächste Folge von Wege Bedarf Podcast rauskommt.

00:49:13: Und herzlichen Dank, Anita, für die tiefen und engagierten, lebhaften Passionates Insights.

00:49:20: und bis die Tage.

00:49:37: Denke bitte an eine ehrliche Bewertung der Folge und leite den Podcast gerne an andere Unternehmermenschen weiter, damit sie auch von den Tipps und Ideen

00:50:06: profitieren.

00:50:07: Von Unternehmer zu Unternehmer auf Augenhöhe.

00:50:11: Nutze mich gerne für deinen individuellen Weg als Mentor und schließe dich gerne eine unserer Hike- und Strike-Jahresgruppen für Unternehmermenschen an.

00:50:19: Du kennst ja mein Motto, lieber Barfuß am Strand, als Anzug im Hamsterrad.