UnternehmerReset - Wirkliche erfolgreiche Unternehmer haben nicht mehr Geld. Sie haben Zeit und leben ihr Leben.

Transkript

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00:00:01: Wie du als eigene Marke viel wertvoller für dich und deine Kunden wirst.

00:00:07: Hey, schön, dass du da bist.

00:00:09: Herzlich willkommen im Wegebedarf-Podcast.

00:00:11: Unternehmersein Neu Denken.

00:00:14: Leichter, menschlicher, nachhaltiger.

00:00:18: Ulrich hat bewiesen, dass es geht.

00:00:20: Seinen Handel hat er trotz hartem Wettbewerb verdreifacht und gleichzeitig für sich die ein Tage Woche eingeführt.

00:00:26: Seit dem erfolgreichen Verkauf seines Unternehmens ist er Wegbegleiter für Unternehmermenschen wie dich, die auch ihre Lebensziele leichter, menschlicher und nachhaltiger erreichen wollen.

00:00:39: Hundert Prozent pragmatisch.

00:00:43: Gerne begleite ich auch dich auf deinem Weg.

00:00:46: Deinem Weg in die Übernahme Deinem Weg in die ein Tage Woche, deinem Weg zur Übergabe oder ganz einfach auf deinem Weg in dein nächstes Wunschlevel.

00:00:57: Ich sag's mal so, lieber Barfuß am

00:00:59: Strand, als

00:01:00: Anzug im Hamsterrad für dich eingeladen.

00:01:06: Es gibt Wegebedarf.

00:01:08: Unternehmer sein, neu denken, leichter, menschlicher, nachhaltiger.

00:01:13: Schön, dass du wieder da bist.

00:01:15: Die nächste Folge Wegebedarf.

00:01:17: und einen Wegebedarf haben wir alle.

00:01:21: als Marke wertvoller werden und uns von unseren Wettbewerbern so unterscheiden, dass wir eigentlich zu Unikaten werden.

00:01:30: Und die sagen mir, zu dem musst du gehen, wenn du das gelöst haben willst.

00:01:34: Und genau darüber geht es heute in der nächsten Wegebedarf-Podcastfolge, nämlich wie du als eigene Marke für dich und deine Kunden und dein Umfeld viel wertvoller wirst.

00:01:45: Und natürlich haben wir auch heute wieder einen Special Guest.

00:01:49: Die Simone Rees betreibt eine Markenagentur in der Nähe von Stuttgart in Medias Rees.

00:01:56: Also so mitten auf dem Punkt kommen.

00:02:00: Heißt das ja auf Lateinig, wenn wir es wieder auf Deutsch übersetzen, wäre es ja dann auf den Punkt kommen.

00:02:05: Und genau das wäre herzlich willkommen Simone.

00:02:11: Das wäre auch schon die erste Frage in Medias Rees auf dem Punkt kommen.

00:02:16: Warum ist es denn so wichtig, sich als Unternehmen, ob wir zum Unmenschow oder Zehn oder Hundert oder Fünfzig oder Zwarhundert Leute, warum ist es denn so wichtig, eine Marke zu werden oder zu sein?

00:02:30: Also Menschen lieben Marken und eine Marke, oder ich gehe mal von Imedias Rees aus, Wir denken, dass jedes Unternehmen und jeder Kunde, der zu uns kommt, seinen USP schon in sich trägt.

00:02:45: Wir haben so einen Transfer wie eine Art von Blumenzwiebel, wo praktisch dieser USP schlummert und dann mit unserem Matenaufbau anfängt zu blühen.

00:02:57: Für manche, die nicht so ein Marketing-Sprecherin sind, vielen wird klar sein.

00:03:03: Ich glaube, das sei es Unioning-Selling-Preposition, oder eine andere Art der Bedeutung, also quasi das Alleinstellungsmerkmal, wenn man so auf Normaldeutsch.

00:03:14: Also was ist denn das ganz Besondere an diesem Unternehmen oder an diesem Mensch, der davor sitzt, beispielsweise der Zwiebel, bis man zum Kern kommt, glaube ich, ein guter Punkt?

00:03:25: Genau.

00:03:26: Also ein Unternehmen hat eigentlich nur noch die Chance, über eine Marge eine Sichtbarkeit und eine Bekanntheit zu bekommen, weil wir ein großes Feld von Wettbewerbern haben.

00:03:36: Und wenn Sie jetzt zwei Unternehmen sehen und die bieten genau das gleiche Produkt an, wird der Verbraucher sicher immer die Marge nehmen.

00:03:47: Das Markenprodukt.

00:03:49: Und warum ist es so?

00:03:50: Weil eine Marke eine Geschichte erzählt.

00:03:54: Und weil es praktisch über diese Storytelling berührt und begeistert.

00:04:01: Und Marken werden von Menschen geliebt und gekauft, weil sie damit auch ein Stück von Sicherheit und Vertrauen mitkaufen.

00:04:11: Es bedeutet eben auch, dass zum Beispiel auf einer Website, die technisch einwandfrei funktioniert, dass nur die eine Seite ist.

00:04:19: Die andere Seite ist über Emotion, über ein gutes Corporate Design, über ein Bildkonzept, die Verbraucher dort abzuholen, wo sie sind.

00:04:29: Sie fühlen sich verstanden.

00:04:32: Sie fühlen einfach ein gutes Gefühl für dieses Produkt.

00:04:37: Und langfristig gesehen ist es viel besser.

00:04:40: die Website so aufzubauen, als einfach nur einen digitalen Verkaufsraum darzustellen.

00:04:46: Ich glaube, in der Marke müssen wir ein bisschen ausholen.

00:04:49: Irgendwie, warum auch immer das Bild vom VW Passat und vom Skoda Superb im Kopf.

00:04:56: Das sind ja technisch gesehen zwei identische Autos in einer etwas anderen Verpackung und mit locker zehn Tausend Euro Unterschied.

00:05:04: Aber man hat beide Trockenfahren von A nach B kommen, hat beide einen riesen Sofa-Raum.

00:05:09: Erzählen, eine andere Story.

00:05:12: Und vielleicht können wir das mal da festmachen.

00:05:14: Warum würden denn Leute für die Marke VW gegenüber Skoda Zehntausend Euro mehr zahlen?

00:05:21: oder jetzt spontaner Überfall?

00:05:23: oder warum sind sie bereit, einem Skoda der Zehntausend Euro weniger kostet und das weiß auch jeder, dann trotzdem in der Gegend rumzufahren, obwohl es jetzt nicht die Originalmarke ist, sondern nur eigentlich die Zweitmarke.

00:05:36: Ja, also... Ein Unternehmen investiert natürlich ein großes Budget in diesen Markenaufbau.

00:05:43: Und man kann sich natürlich so positionieren, sagt, dass man immer der günstigste auf dem Markt ist.

00:05:51: Aber das ist eben nur ein Schlüssel.

00:05:54: Sondern der andere ist einfach, dieses gute Gefühl zu kriegen und einfach auch Intuition zu entwickeln, eine Emotion, eine Marke kann man spüren, man kann mit dem Herzen entscheiden.

00:06:11: und aber die Marke aufzubauen, das ist wirklich langfristig gedacht und da gehört einfach auch sehr viel Kompetenz dazu.

00:06:22: Also ich muss eigentlich am Anfang, wenn ich praktisch so ein Projekt mache, muss ich erstmal ganz viel zuhören.

00:06:28: Und wenn Sie jetzt im Mittelstand fragen, was ist denn dein Alleinstellungsmerkmal?

00:06:34: Was macht dich besonders?

00:06:35: Dann kommt da lange nichts.

00:06:39: Und wir sind trotzdem überzeugt, dass da was schlummert und das müssen wir rausarbeiten.

00:06:45: Und es geht gemeinsam mit dem Kunden und eigenartigerweise ist es oft irgendwie so nebensatz.

00:06:52: Das praktisch so diese Geschichte aufmacht, die wir dann später erzählen.

00:06:57: Also wir hatten zum Beispiel...

00:06:58: Also welche Geschichte erzählt denn der Passat?

00:07:01: und welche erzählt der Superb?

00:07:04: Okay,

00:07:06: weil ich glaube, wenn wir das so einmal durchdringen und sagen, okay, das ist bei den großen Playern und dann übertragen auf uns kleine, welche Geschichte wollen wir denn erzählen, wieder zurück zu den Zwiebeln, was ist denn eigentlich unser Kern?

00:07:18: Und ich glaube, man macht das Sinn, das man grundsätzlich zu verstehen.

00:07:23: Weder sprich, ob ich da recht oder nicht recht, aber für mich erzählt der Passat den soliden,

00:07:28: deutsch-

00:07:29: mittelständlichen, ich sag's jetzt mal, Antwerker, der, wenn der Blammerbomber-Firmwagen, der, wenn er mit Passat vorfährt, ganz klar ist, hier ist Qualität, hier ist Verlässlichkeit, hier ist ein deutsches Produkt.

00:07:46: Ich bin bereit, einen vernünftigen Preis für hiesige Arbeitsplätze um Coat zu fahren und ich weiß, ich will den auch vielleicht zehn Jahre fahren und die Qualität, die ich abgebe, hat auch Passatniveau.

00:07:58: Und der Handwerker, der mir super abkommt, der sagt, naja, man macht schon gescheite Arbeit, ist ja gescheites Auto, da haben wir ihn halt preislich immer ein Stück drunter.

00:08:08: Und die man treibt jetzt noch ein und sagt, er wird jetzt nicht so ganz passen, weil das eine andere Marke ist, weil wenn ich jetzt mit einem Dutch erkäme, Es gibt doch kein eins zu eins Vergleichsprodukt an der Stelle, aber wenn ich mit Dacia vorfahren würde, also ich nehme Skoda, ich nehme Dacia oder ich nehme VW, dann wäre klar, also wenn du billig kaufen willst, dann bist du bei uns richtig.

00:08:35: Genau, das ist eine andere Positionierung, die

00:08:38: ist auch ein Arzt.

00:08:41: Da steht dieselbe, ich bin der Dachdecker so, wer rügt drauf, oder ich bin das Autohaus so und so, oder ich bin der Trainer, Kollege, was auch immer.

00:08:49: Und das ist ja auch, welches Auto fahre ich denn da hin?

00:08:52: Fahre ich mit dem Landrohr vor die Tür, fahre ich mit dem Tesla vor die Tür, oder fahre ich mit dem Dacia Duster vor die Tür.

00:09:00: Da... Das ist ja erweiterte Visitenkarte.

00:09:04: Da kriegen die Leute ja, ob die das wollen oder nicht, einen ersten Eindruck.

00:09:07: So jetzt mal im Leinenverstand, der jetzt mit, gar nicht nur aus dem Euromtach aufrufen und dann Dacia fahren.

00:09:14: Das bedeutet, der Handwerker hat verstanden, dass er mit dieser Marke den Passat ein Statement setzt.

00:09:20: Ein Statement setzt.

00:09:21: Genau, das darf ich doch über dich raus.

00:09:23: Ganz genau.

00:09:24: Und all das, was Passat aufgebaut hat, sieht er in seiner Marke auch.

00:09:32: Also erstrahlt mit dieser Marke, in die er investiert hat, die gleichen Werte

00:09:37: aus,

00:09:39: die ja auch vermitteln will an seine Kunden.

00:09:43: Ja genau, das ist ein guter Transfer.

00:09:45: Und deswegen ist es, glaube ich, wichtig, was haben wir für ein Briefpapier, was haben wir für einen Webauftritt, was haben wir für ein Auto, wie kommen wir bei online Auftritten rüber.

00:09:53: Und jetzt, wenn wir dann zurückgehen zu der Zwiebel.

00:09:55: Und du gesagtest, da kommt oft in einem Nebensatz raus, worum es eigentlich wirklich geht.

00:10:00: Was sind das denn für Nebensätze, die da kommen oder die jetzt möglicherweise bei unseren Hörern im Kopf triggern?

00:10:10: Also, wir hatten Fahrt ein größeres Projekt für ein Bauingenieurbüro.

00:10:16: Und der Kunde sagt jetzt auch mal seinen Namen.

00:10:20: Der hieß Wehrmann, also der Chef des Büros.

00:10:23: Und der sagte dann, in einem Nebensatz, er spielt gern mal Feuerwehrmann auf der Baustelle.

00:10:31: Und natürlich liegt es dann nahe und er hat uns den Satz schon selbst gegeben, dass er eben aus Wehrmann Feuerwehrmann

00:10:38: macht.

00:10:41: Und das war eigentlich die Idee für diese gesamte Kommunikation.

00:10:47: Wir haben es darauf aufgebaut und haben praktisch aus dem Baustellenheim dann ein Feuerwehrheim gemacht, also auch sehr plakativ gearbeitet.

00:10:55: und tatsächlich ist es so, dass er auch gebucht wird, genau wenn es auf der Baustelle nicht weitergeht, wenn alle zerstritten sind und er dann praktisch wie so ein Mediator auftritt und auch wirklich die Wogen klettet und gute Lösungen findet.

00:11:13: Aber hier ist noch mal unser bestbezahlter Feuerwehrmann weltweit, der da im Irak kriegt, die Bohrlöcher gelöcht hat, der einzige Multimillionär im Millionär als Feuerwehrmann, wir waren das noch, aber egal.

00:11:24: Aber der hatte auch so ein klares Image, also wenn er in einer Rente Öhrquellen löchen will, dann musste zu dem Namen, habe ich da vergessen, dort müssen wir jetzt recherchieren, hingehen.

00:11:34: Und bei dem ist dann auch so, wenn er eine Ruhe auf der Baustelle haben will, es musste dann den Wehrmann nehmen.

00:11:41: Ja, genau.

00:11:42: Da kann man die Wogen glätten und jeder Bauunternehmer oder jeder Bauträger oder jeder, der mal gebaut hat, weiß, wie unlustig das ist, wenn die Handwerkers nicht auf der Baustelle nicht vertragen und wenn Gewerke nicht an den Hand greifen und wenn man einen Feuerwehrmann hat.

00:11:58: Okay, verdammt.

00:12:01: Und ein anderes Beispiel ist so, wir hatten eine Eismanufaktur, die haben wir, glaube ich, zwanzig Jahre betreut, die hat angefangen mit einer Eisdiele und ist jetzt bei EDK und Rewe gelistet.

00:12:12: und das Unternehmerpaar und das ist auch wichtig bei einer Marke.

00:12:17: An der wird permanent gearbeitet, die wird sich dauernd weiterentwickeln, die wird immer wieder neue Impulse setzen.

00:12:23: Das heißt, also nicht Marke hat einen großen Aufschlag, sondern die Marke entwickelt sich immer weiter.

00:12:29: Und natürlich ist sie auch Trends ausgesetzt und gesellschaftlichen Strömungen.

00:12:33: Und das macht unseren Beruf zum Beispiel so wahnsinnig spannend.

00:12:36: Ja, weil wir unterschiedlichste Kunden haben und uns immer wieder in neue Branchen eindenken und so auch Synergie feststellen können.

00:12:44: Und was wir auch festgestellt haben, dass in diesen Branchen auch so ein Einheitsnug entsteht.

00:12:52: Ich habe es bis heute nicht klären können, woanders liegt.

00:12:54: Also wenn Sie da mit Augen von außen draufblicken und ein anderes Konzept entwickeln, dann entsteht dieses Dichtbarkeitsmoment, weil die Leute plötzlich merken, okay, da hebt sich ja mal einer ab.

00:13:11: Aber nochmal zurück zu diesem Eis.

00:13:13: Also dieses Unternehmerpaar hatte praktisch die Idee, wir möchten ein Fairtrade Produkt entwickeln.

00:13:20: Und das soll das gute Eis heißen.

00:13:26: Und wir haben dann praktisch, es war auch über Weihnachten, weil sobald wir ein Projekt haben, fing es ja schon an zu Rattern im Hintergrund.

00:13:34: Wir überlegen uns.

00:13:36: Wir möchten eine einzigartige Lösung auch bieten für den Kunden.

00:13:40: Also wenn er erfolgreich am Markt ist, dann sind wir erst auch erfolgreich.

00:13:46: Ganz

00:13:48: genau.

00:13:51: Ich war gestern beim Vortrag mit KI und wir haben wirklich diskutiert, was uns noch abhebt von der KI, die ja viel, viel besser ist schon.

00:13:59: ...trationellen Punkten zu tun hat mit Analysen.

00:14:02: Und genau das Moment, was wir jetzt hier haben ... ... dieses menschliche Empathische, das kann sie halt nicht.

00:14:09: Nehmt, das ist ja nicht gründlich, das kann es auch nicht.

00:14:12: Genau, deswegen wird sich unser Beruf komplett ändern.

00:14:17: Weil die KI uns sehr, sehr viel abnimmt ... ... und uns Zeit schafft, wirklich konzeptioneller und kreativer zu

00:14:23: arbeiten.

00:14:25: Einfühlsamer, wenn ich das so vermute.

00:14:27: Ja.

00:14:28: Das kann die KI besser als wir, nämlich viele Dinge.

00:14:31: Und was kann sie nicht so gut, ist der Faktor Mensch.

00:14:34: Genau.

00:14:35: Und es gibt auch so, immer wenn sich so eintrennt entwickelt, gibt es auch so eine Gegen, gegen Strom.

00:14:42: Und was ganz wichtig wird in Zukunft, ist das Wort echt authentisch.

00:14:48: Weil die KI natürlich auch dazu führt, dass es eben beliebiger wird.

00:14:53: Und sie lernt ja eigentlich auch nur von den Erfahrungen, die es schon gibt.

00:14:58: Das ist sicher

00:14:58: ein guter Punkt.

00:14:59: Wir werden beliebiger, weil sich ja dann in der großen Soße weltweit alles nicht.

00:15:04: Und wenn da immer dann wieder daraus gefüttert wird, haben wir das sicher einmal im Ende in den Einheitspreis.

00:15:08: Wir können mal den Tag fair in unsere, in unsere höherer Köpfe machen und sagen so.

00:15:15: Das sind ja eher, ich sag mal, selbstständige Freiberufler, Unternehmer mit drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig Mitarbeitenden, die so riesen Markenbudgets und Werbung und Marketing-Abteilungen eher nicht haben.

00:15:32: Und die sich dann jetzt möglicherweise schon die Frage stellen.

00:15:35: Ja, es ist schön, dass die Simone Dorley das so erzählen, aber was heißt denn das jetzt für mich?

00:15:40: Kommen wir mal zurück auf die Zwiebel.

00:15:42: Wie findest du denn bei dem Herrn Wehrmann?

00:15:45: Schön,

00:15:45: dass du das so besonders findest.

00:15:48: Ja, bei dem Herrn Wehrmann hast du dann gerade nach der dritten oder vierten Schale festgestellt, da ist der Feuer Wehrmann.

00:15:54: Ich hätte es nicht besser sagen können.

00:15:56: Ja, und wie wenn da jetzt jemand kommt, keine Ahnung.

00:16:00: Ich komme da als Trainer oder andere kommen als IT-Wude oder der dritte kommt als Apotheke und der vierte kommt als, ich mach Blechbiegen, weil, wie heißt es, ein Flaschnareibetrieb.

00:16:17: Da würde man ja zuerst sagen, naja, Trainer, Coach des Apotheken.

00:16:23: Blech verarbeitet.

00:16:24: Wie gibt es sowieso mehr?

00:16:27: Was soll da bei denen anders sein?

00:16:29: Außer, dass alle immer noch um den Preis kämpfen, den die durchsetzen draußen.

00:16:33: Und da hatte ich neulich mit dem Handwerker.

00:16:40: Das war ein Bankgespräch und der verdient kein Geld.

00:16:43: Die Bank bemühte sich da hin und her immer und ich war ja eigentlich für das Coaching von dem Berater.

00:16:50: Stand sein, weil ich ja eigentlich fürs Coaching von dem Berater da habe, aber dann kurz ins Gespräch eingemischt.

00:16:58: Und ich weiß, die Zahlen sind nicht mehr ganz genau, da habe ich gesagt, was habt ihr für einen Stunden-Satz?

00:17:02: Irgendwie neunfünfzig Euro.

00:17:05: So wie viele Leute habt ihr da draußen?

00:17:07: Ja, zehn.

00:17:08: Das heißt, dann wäre ja, wenn ich acht Stunden verkaufte Zeit draußen hätte, wäre ja jeder Euro mal zehn Leute, also zehn Euro mal... acht Stunden wären ja achtzig Euro am Tag mehr.

00:17:22: Oder wenn ich bei zweihundert Arbeitstagen bin, wären dann sechzehntausend Euro mehr im Jahr bei einem Euro.

00:17:27: Da gucken mich beide an, die Teele haben das auch schon mehr.

00:17:31: Das glaube ich.

00:17:32: Vierzechzehntausend Euro.

00:17:33: Vielleicht wäre das zwei Lims.

00:17:35: Wenn es zwar dreizigtausend Euro, da werden wir langsam mal im Geld verdienen.

00:17:37: und nehmen es zu vier Euro, dann sind wir ja langsam mal...

00:17:41: Da wird es interessant.

00:17:44: Dann bist du ja langsam mal im Geld verdient.

00:17:46: Dann wurden die Augen immer größer.

00:17:48: Und dann kommt genau die Frage, auf die ich es raus will zu sagen, und warum sollen die mir das denn bezahlen?

00:17:53: Weil Nivea kostet einfach mehr als Balea.

00:17:57: Und der Passat kostet mehr als der Skoda.

00:18:00: Und der Goldhase von Lindt kostet auch ein paar Euro mehr als die billige Kohlade von irgendwo.

00:18:06: Nur ein paar Beispiele zu nehmen.

00:18:08: Lindt, Goldhase hat doch jeder einen Hasenkopf oder?

00:18:11: Das ist völlig... Absolut,

00:18:12: absolut.

00:18:13: Ja, bei Quadrat ist praktisch gut.

00:18:16: Bis mal sofort ist es Ritter Sport.

00:18:18: Und man weiß, die ist lecker, die schmeckt.

00:18:19: Das funktioniert immer und wir klacken hier auf.

00:18:21: Und das waren ja die ersten, die diese quadratische Format angefangen haben.

00:18:25: Früher waren Kokoladentafel immer längst.

00:18:28: Wenn wir jetzt die Frage stellen, wie würde ich das denn jetzt als Handwerker schaffen?

00:18:33: Das war jetzt tatsächlich ein Metallbauer.

00:18:36: so Vakone bauen und Außentritten und so Sachen.

00:18:39: Was müsste der denn in seiner Marke tun, dass die Leute sagen, dem zahle ich doch gerne statt neunundfünfzig.

00:18:46: Sechzig Euro die Zahl sind, ist egal, aber ich zahle ihm einfach fünf Euro mehr die Stunde.

00:18:50: War der kurzum Herz Kasper, weil er wäre ja zehn Prozent teurer als seine Konkurrenz.

00:18:55: Und jetzt sind wir ja mitten im Kern von Markenbildungen.

00:18:58: Warum rechnen sich das denn brutal, wenn es ums gelingt?

00:19:03: Also wenn sie sich auf diese Schiene des niedrigsten Preises, dann werden sie nicht glücklich, weil es wird immer jemand geben, der es günstiger macht.

00:19:13: Da

00:19:15: kann man auch hundert Prozent darauf hätten, die Wette gewinnt man nie.

00:19:19: Das ist immer ein anerbilliger.

00:19:22: Und das zweite, was sie sich wahrscheinlich verabschieden müssen, sind so Begriffe, wie sie fragen, was macht sie besonders?

00:19:28: Und sagen die, wir sind super zuverlässig, wir bieten gute Qualität, wir sind pünktlich.

00:19:34: Aber

00:19:36: das

00:19:37: ist so austauschbar und es schreibt wirklich jeder.

00:19:40: Das sind ja Grundvoraussetzungen.

00:19:42: Überlässig würde ich sagen, das ist jetzt kein besonderes Feature, sondern das ist einfach Grundlogik.

00:19:51: Leichter, menschlicher, nachhaltiger.

00:19:54: Und wir hatten zum Beispiel jetzt ein Dachdecker, das ist ein gutes Beispiel, weil es eben aus dieser Handwerksbranche ist und weil es da eben auch viele gibt und weil die eben auch nicht nur über den Preis gewinnen wollten, die Projekte und wir haben dann einfach den Klamm entwickelt, einfach gut durchdacht.

00:20:15: Weil er von Anfang an an der Baustelle mitbeteiligt ist, mit Architekten und mit Bauherren.

00:20:23: Sie wissen selber, wenn die Gewerke nicht aufeinander abgestimmt sind, geht immer was in die Hose.

00:20:29: Ja, und der Dach als Wortspieler mit drin, klar.

00:20:32: Und er bietet praktisch an, entweder er versammelt alle Gewerke unter sich oder er schafft eine Basis, wie die wirklich Hand in Hand miteinander arbeiten können.

00:20:43: Also ist es nicht nur Dachdecken, sondern eben durchdenken.

00:20:48: Was hat das für Folgen, wenn man das so ohne da reinfolge, okay, verstanden?

00:20:53: Und das entsteht eben in intensiven Gesprächen.

00:20:58: Weil man sich dann auch damit beschäftigt, wo sind denn die Schnittstellen, die Schmerzpunkte, was geht dann immer regelmäßig schief oder andersrum?

00:21:05: Wovor kriegt man denn permanent einen Lob, weil irgendwas besser gelöst ist?

00:21:09: Und gestern hatte ich wieder mal eine gute Reportage gesehen in den öffentlichen, rechtlichen.

00:21:15: Da ging es darum, warum jetzt das Kind zum Beispiel ein No-Name-Produkt nicht mag.

00:21:22: Also wenn ich jetzt mal sage, du warst bei den Beispielen, er möchte doch lieber Kinderchokolade.

00:21:30: Weil die Kinder Schokolade eine Geschichte erzählt, macht die Kinder glücklich und hat über viele Jahre einfach dieses Marken-Image aufgebaut, das sogar die Eltern auch ein gutes Gefühl haben, wenn sie ihren Kindern diese Schokolade geben.

00:21:47: Parallel haben sie herausgefunden, dass in dem No-Name-Produkt wesentlich weniger Zucker drin ist und echte Vanille und eben auch wirklich qualitativ besser hergestellt wurde.

00:22:03: Und es fand ich wirklich sehr interessant.

00:22:04: Ich hatte übrigens Kollegen, der hat gesagt, der war zwei Meter groß, ist mein absoluter Grupp und er hat gesagt, wenn er im Supermarkt ist, er möchte sich nicht bücken und da unten das No-Name rauskosteln, sondern er will auf Augenhöhe sein Markenprodukt

00:22:21: haben.

00:22:22: Das liegt wie normalerweise auch, ja.

00:22:24: Wo ich aber auch sagen muss, natürlich, man kann jetzt viel investieren, das Produkt muss natürlich trotzdem

00:22:32: stimmen.

00:22:32: Sowieso.

00:22:33: Also ich meine, das sagt er am Anfang wegen zuverlässig, freundlich, kompetent, keine Ahnung, mir händen auch eine Ahnung und kriegen das auch vernünftig hin.

00:22:41: Das würde ich sagen, das sind ja Startvoraussetzungen, um überhaupt im Markt dauerhaft eine Chance zu haben.

00:22:46: Ohne das kann man ja gleich irgendwie absperren oder keine Ahnung was tun.

00:22:50: Das würde ich auch mal voraussetzen.

00:22:52: Also die Hörer, die ich hier so kenne, die haben, also da würde ich mir das genau gar keinen Kopf machen.

00:22:58: Trotzdem haben wir ja alle immer wieder den, na ja, fast das Verteidigungswettbewerb draußen.

00:23:03: Ich bin zwar eher kooperativ unterwegs und sage, lass mal lieber was zusammen tun, was man alleine nicht hinkriegt.

00:23:10: Das hat immer mehr Wirkung und deutlich mehr Chancen, als wenn jeder alleine kämpft.

00:23:15: Aber planen wir mal trotzdem mal dem, dass das erweit verbreitet ist, eher alleine zu kämpfen.

00:23:20: Dann haben wir ja dieses Positionierungsproblem schon.

00:23:23: Also du würdest dann, sagen wir mal, dein Zwiebeln, du würdest dann so lange schälen, bis du an den Kern kommst,

00:23:28: wo

00:23:30: irgendwas triggert und du sagst, okay, das ist es jetzt menschlich gesehen, was einen Unterschied macht oder eine erzählbare Story wird.

00:23:38: Also wir haben ja sehr viele Kunden, die zum Beispiel jetzt irgendwie zehn Jahre in ihrer Website nichts gemacht haben.

00:23:45: Und dann merken Sie langsam, okay, der Wettbewerb läuft weg, also Sie bleiben stehen.

00:23:51: Und Sie kommen dann und sagen, mach mir mal eine neue Website.

00:23:54: Und dann sind Sie immer ganz erstaunt, wenn ich anfange, Fragen zu stellen.

00:23:59: Weil ich muss ja diese Website befüllen mit Inhalten.

00:24:04: Ich muss ja Emotionen schaffen.

00:24:06: Und es soll ja aus dem Kunde heraus entwickelt werden, weil es muss auf jeden Fall authentisch und echt bleiben.

00:24:15: Ja und viele Mittelständler, die denken, eine gut funktionierende Seite reicht schon.

00:24:24: Aber auch im Wettbewerb funktionieren die Seiten ein und frei.

00:24:28: Also ist da noch so ein Momentum, das auch bedeutet, warum bleibt jetzt ein User länger auf dieser Seite?

00:24:36: Weil er eine Customer Journey erlebt, weil er über Intuition gern auf der Seite bleibt, weil sie ihn einfach auch unterhält.

00:24:46: Und letztendlich, glaube ich, dann wird es auch nicht mehr so wichtig, ob der jetzt ein paar Euro mehr kostet.

00:24:55: Weil er Sicherheit vermittelt, weil er die Leute abholt, weil er sie versteht, weil er kennt den Schmerzpunkt.

00:25:05: Und wenn sie jetzt, heute ist es wirklich so, dass die Website ihre digitale Visitenkarte.

00:25:11: Also, lange bevor sie jemand anruft, wird er auf ihre Seite gehen.

00:25:15: Ja, ist auch klar.

00:25:17: Genau.

00:25:18: Und er geht vielleicht auch noch zu anderen.

00:25:21: Und wenn ich jetzt mal sage, okay, preis spielt nicht die Rolle, dann wird er auf der Seite bleiben, die ihm am meisten emotional was transportiert.

00:25:32: Wo wahrscheinlich die Hoffnung hat, dass er am besten verstanden worden ist und sein aktueller...

00:25:38: Und eine Marke ist ja auch eine Haltung.

00:25:42: Also eine Marke ist wie so eine Art Charakter, eine Persönlichkeit.

00:25:47: Und letztendlich steht ja hinter so einer Marke auch eine Kultur und es stehen Werte dahinter, mit denen sich der Verbraucher identifiziert.

00:26:03: Also, er will ja auch nichts verkehrt machen.

00:26:08: Und dieses, was du gerade gesagt hast beim Passat, das, was das Markenimage ausstrahlt, das verwendet er eben auch und kombiniert es mit seinen Werden und strahlt es dann wieder auf seine Zielgruppe ab.

00:26:24: Ja, ich glaube, das heißt Resonanzfeld, oder?

00:26:26: Mhm,

00:26:27: genau.

00:26:27: Also die Kitasalbe Indiana kennt keinen Schmerz, wo die ja dieses Resonanzfeld vom Indianer genommen haben.

00:26:33: Eigentlich ist es ja nur eine Schmerz, ich glaube, die andere, das ist der Volta Renis, glaube ich, der Marktführer, also die Sportsalbe, aber diese Kitasalbe mit Naturprodukten, die brauchte irgendwie ein anderes Image.

00:26:45: Und dann haben sie, glaube ich, dem Indianer genähert und der Indianer kennt keinen Schmerz und diese Kitasalbe genommen.

00:26:54: Ein Video hat ja jeder den Indianern-Kopf.

00:26:57: Was für eine schöne Geschichte,

00:26:59: ja.

00:27:00: Bei Walter Rehn hat er den normalen Sportler irgendwie im Kopf.

00:27:03: Was ja völlig noch nur ist.

00:27:06: Ähnliche Produkte mit einem ähnlichen Preis, aber einer anderen Positionierung.

00:27:12: Oder wenn ich mal mir gucke, es gibt ja gefühlt ... ... Zehntausend sogenannte Coaches oder dreißig oder vierzig oder fünfzig tausend.

00:27:18: Was macht denn das anders?

00:27:19: Ja, das ist eine gute Frage, weil wir sind ja geflutet von Coaches.

00:27:23: Und wenn ich so, das mag jetzt irgendwie quatscht sein oder nicht, aber wenn ich so gucke, es wird von mir kaum bis gar keine Bilder geben, wo ich mit Anzug und Krawatte und einer dicken Uhr vor dem fetten Auto irgendwo in der Gegend rumdüse.

00:27:36: Es wird aber ganz viele Bilder geben, wo ich in kurzen Hosen mit oder ohne Schuhe im Wald, am Strand, im Gebirge irgendwo unterwegs bin, in Bewegung bin, draußen bin.

00:27:47: hemsärmlich, nahbar, greifbar.

00:27:52: und die Resonanz, die ich von den Unternehmern klick zeig, du bist entweder anders.

00:27:57: Also, ah, mit dir kann man hier normal reden.

00:27:59: Ja, gut.

00:28:00: Wenn das funktioniert hat.

00:28:02: Ein

00:28:02: Mensch wie ich.

00:28:03: Genau.

00:28:04: Das funktioniert, also jetzt sind die Kunden und die auf die fetten Ohren stehen, die werden woanders hingehen und...

00:28:15: Aber das ist bei uns auch so.

00:28:16: Die Kunden finden uns, weil wir passen.

00:28:20: Also Resonanz hast du gesagt.

00:28:23: Wenn jetzt zum Beispiel ein Kunde sagt, ich brauche jetzt wirklich jemand, der permanent Stepptense von mir veranstaltet, dann ist Steppe bei uns natürlich nicht richtig.

00:28:33: Aber letztendlich zählt ja, was unten rauskommt.

00:28:36: Ich denke mir das oft, wenn das so ein Wasserbauch was entwickelt, und ebige Trendrecherchen und Analysen gemacht wird.

00:28:45: Was kommt denn da unten aus?

00:28:47: Ja, darum geht es doch.

00:28:50: Geht nicht.

00:28:52: Ja.

00:28:53: Und

00:28:54: deswegen, ich finde jetzt bei uns gerade in Baden-Württemberg, es gibt wirklich, wirklich tolle Mittelständler, die machen ein super tolles Produkt oder eine Dienstleistung, aber die kommunizieren das überhaupt nicht nach außen.

00:29:07: Und das ist unsere Aufgabe.

00:29:09: Das zu transportieren will erfinden.

00:29:11: Das

00:29:11: ist der Punkt, dass die Detailweise ja extrem gut erbrachte Leistung, dass die nicht gesehen wird, dass man die sichtbar, spürbar, erzählbar ja wahrscheinlich tatsächlich erlebbar machen.

00:29:23: Also es hatte auch wirklich was Schwäbisches, muss ich sagen, ja, so anders seht man.

00:29:29: Ich glaube in Düsseldorf zum Beispiel wäre das ganz anders.

00:29:33: Ja, das ist sicher so.

00:29:34: In München muss alles raushauen, in Europa ist das an der Statement.

00:29:37: Ja, danke ja nicht für das.

00:29:40: Und er ist natürlich regional unterschiedlich, aber da er ja, weiß ich nicht, habt er nur regionale Kunden oder überregional?

00:29:48: Für wen könnte das noch interessant sein?

00:29:50: Nein, wir haben tatsächlich jetzt jemand in Hannover, gerade der Herr Wehrmann, kommt aus Hannover.

00:29:55: Wir haben eine Versicherungsagentur in Köln.

00:29:57: Es ist auch ein wunderbares Beispiel, weil Da sieht man eben auch, dass die Großen, zum Beispiel Allianz und

00:30:08: Rest,

00:30:09: sie arbeiten mit Happy Family.

00:30:13: Es ist total tauschbar.

00:30:15: Es gibt wenigbangen, die wirklich ein ganz tolles Konzept haben.

00:30:19: Also, ich kann mir erinnern, die Hypo-Vereins beim damals, die hat praktisch die ganze Porsche auf den Kopf gestellt.

00:30:28: Weil die was ganz anderes probiert haben, einen anderen Weg.

00:30:32: Neues Markenimage aufgebaut, das eben auch durch eine ungewöhnliche Designsprache auf jeden Fall also sichtbar wurde und die Menschen abgeholt hat.

00:30:47: Mit einem Markenversprechen, das man dann auch einhält.

00:30:52: Bei dem Versicherungsbetreter aus dem Versicherungsbüro aus Köln, was ist da der Markenkern?

00:30:57: Also da haben wir auch sehr intensive Gespräche geführt.

00:31:01: Und dieser Kunde, der wirklich sehr, sehr viel arbeitet, schließt sich drei Wochen weg.

00:31:09: Also macht total Detox.

00:31:12: Und seine Inspiration ist wirklich die Natur.

00:31:15: Und dann haben wir praktisch so am Anfang so einen Teaser gemacht, wo sie eine ganz schöne Marone sehen in dieser grünen Schale.

00:31:24: Und gesagt haben, die Natur ist gut geschützt.

00:31:29: Sind sie es auch?

00:31:31: Ah, dann hat er aus seinem Umfeld einfach Trägerpunkte mit reingenommen, weil ihn das bewegt.

00:31:39: Okay.

00:31:40: Genau.

00:31:40: Und natürlich, wenn jetzt diese Kastanie runterfällt, weil alles muss ja nun auch animiert werden, dann fällt eben diese Schale und die Kastanie bleibt in dieser Schale und ist praktisch durch diesen Sturz auch geschützt.

00:31:55: Und das ist eben ein ganz anderes Bild von der Versicherung.

00:31:59: Ja.

00:32:00: Auch ein gutes Beispiel, weil tatsächlich muss man sich ja irgendwo wohlfühlen und gucken.

00:32:04: Und

00:32:05: ich glaube, die Menge der Beispiele, das ist auch immer gut für die Köpfe unserer Zuhörer, aber wir sind ja jetzt überwiegend im Ohr und da muss man sich ja das über verbilden.

00:32:14: Das auch gekauft ihr auch mit.

00:32:16: Oder die, die jetzt hier in der Video gucken, die haben jetzt auch gerne Marone jetzt gesehen, aber im Kopf.

00:32:23: Und ich glaube, dass die große Kunst ist, sich zu überlegen, was ist denn so bei mir, der Markenkern?

00:32:28: Genau,

00:32:30: ja,

00:32:32: die DNA.

00:32:34: Was macht mich in meinem Gewerk denn anders als die anderen?

00:32:38: Und ich persönlich glaube ja immer, aber das ist wirklich sehr subjektiv und sehr persönlich, dass es wenig Zweck hat, irgendwelchen anderen Trends hinterherzulaufen, sondern ich nehm's immer vor Golde, dann die Stärken, das machen wir auch bei diesen Strategieworkshops, um da auch zu gucken, was ist denn das, was eigentlich die größten Stärken sind, oder du wirst wahrscheinlich von DNA reden, die man, wenn man sie selber echt unauthentisch darstellen will, die den größten Nutzen für die anderen Leute haben, also nicht zu kommen.

00:33:08: Also wie muss ich mich ändern, damit ich gut ankomme?

00:33:12: Sondern was ist da schon drin, was wirksam wird?

00:33:15: Genau.

00:33:16: Und wichtig ist auch immer unser Abgleich über das Marken-Image.

00:33:20: Also wie sehe ich mich selber?

00:33:23: Und wie sieht mich das aus?

00:33:27: Und das Dritte ist, wie würde ich mich denn gerne sehen?

00:33:32: Und auch das ist viel Arbeit.

00:33:35: Aber wenn dieser Markenkern mal praktisch formuliert ist, dann klebt das Unternehmen das auch.

00:33:47: Und die Mitarbeiter sind plötzlich nicht steuers, diese Kultur mitzuleben und wissen, wofür ihr Unternehmen eigentlich auch wirklich steht.

00:33:57: Ja, das ist noch eine gute Frage.

00:33:59: Es gibt ja ganz viele Unternehmen, die haben tolle Corporate Identities, also so wie ich mich nach draußen darstelle, haben tolle Leitbilder, haben die wildesten Konzepte.

00:34:08: Und wie schafft man das denn, die in die... Der Köpfer reicht ja nicht in die Köpfe und Herzen, den Mitarbeitenden so zu bringen, dass die die auch mit Leben erfüllen und dass die sich damit identifizieren, was nicht so aufgedrungen, sondern eher so, das ist ja mal cool, da will ich arbeiten.

00:34:27: Da wäre ich gern dabei, das ist ja mal ein cooler Laden.

00:34:29: Wie schafft man das denn?

00:34:31: Also da geht es jetzt tatsächlich auch um die Unternehmenskultur.

00:34:36: Und ich finde auch so ein Transfer.

00:34:42: Da würde ich die Mitarbeiter sofort auch mitnehmen.

00:34:46: Ich würde kommunizieren, dass jetzt hier was Großes passiert und einfach, dass sie wissen, okay, hier entsteht was Neues.

00:34:57: Und wie kann ich meine Mitarbeiter am besten abholen?

00:35:01: Und diese Kultur hat natürlich viel mit Haltung und Werten zu tun.

00:35:06: Und ich möchte, dass meine Mitarbeiter das auch leben.

00:35:10: Und dann muss ich das auch vermitteln.

00:35:12: Ich muss das selber als Unternehmer leben.

00:35:15: Ich darf den Mitarbeitern nicht einfach überstülpen.

00:35:18: Hätte ich jetzt den Herrn Schlecker und den Herrn DM-Markt im Kopf.

00:35:21: Der Götz Werner ist ja schon ein anderer Typ, als der Herr Schlecker war.

00:35:25: Und wenn man die Medien anguckt, ich meine, Schlecker gibt es jetzt nicht mehr aus verschiedenen Gründen.

00:35:31: Aber wenn man die Schleckermärkte im Kopf haben und die DM-Märkte im Kopf haben, dann merkt man ja einen himmelweiten Unterschied.

00:35:38: Wo die Produkte, die Ohrenstäbchen oder die Zahnpasta oder keine Ahnung, das Toilettenpapier, was man da kauft, das Sortiment war ja mehr oder weniger identisch.

00:35:48: Und trotzdem macht es ja einen himmelweiten Unterschied in einem Schleckermarkt gekauft zu haben oder in einem DM-Markt.

00:35:54: Und als Mitarbeiter ist es ja genau dasselbe.

00:35:56: Wo würde ich mich denn wohlfühlen in so einem voll gefroppten Schlägerladen mit tausend Überwachungskameras, weil ja alle Mitarbeiter permanent an der Wand stehlen oder in hellen weiten Gängen mit offensichtlich einer Vertrauenskultur und ganz viel Zutrauen, wo man hell und gut beleuchtet bis vernünftigen Arbeitsbedingungen und einer Vertrauenskultur arbeitet, wenn man die Chance hat.

00:36:22: Und könnte sich das aussuchen, wo würde ich denn hingehen als Verbraucher?

00:36:26: Was würde ich unterstützen?

00:36:27: Und als Mitarbeiter, wo würde ich mich engagieren?

00:36:31: Und die Wahl haben wir.

00:36:32: ja, es hört sich jetzt vielleicht zönig an, aber ein bisschen die Wahl hat jeder.

00:36:37: Vielleicht nicht immer im Einzelfall, aber grundsätzlich haben wir die Wahl.

00:36:42: Ja, und das Bewusstsein auch.

00:36:45: Und ich denke, Marken müssen sich mehr denn je anstrengen, weil einfach der Geldbeutel knapp geworden ist.

00:36:52: Und weil viele, obwohl sie es lieber anders hätten, eben doch das günstigere nehmen.

00:36:58: Deswegen ist der Markenaufbau und die Pflege.

00:37:01: Und du hast vorher gesagt, nicht den Trends hinterherlaufen.

00:37:04: Aber die Strömung durchaus mit aufnehmen.

00:37:07: Wenn ich jetzt praktisch human research, ist auch so ein spannendes Thema.

00:37:12: Wie schaffe ich das, dass ich die besten Fach kreffle?

00:37:14: bekommen.

00:37:15: Und wie schaffe ich, dass ich den besten Nachwuchs bekomme?

00:37:19: Also muss ich mich auf die Kanäle ausrichten, wo ich die abholen kann.

00:37:24: Also dann ist es nun mal, die Auszubildenden, die ich über TikTok an... Also ja, und trotzdem muss natürlich die Marke marge bleiben und authentisch bleiben.

00:37:35: Ja, es kommt auch immer noch warm, was ich nachher kriege.

00:37:37: Also wenn ich jetzt gucke von der... Wo ich immer mal wieder Vorlesung mache bei der Dual-Hochschule in Heilbronn, da haben wir relativ viele Leute aus der Industrie und ich nehme jetzt mal ein Beispiel, da sind ganz viele Leute von Wirt und ganz viele Leute von Berner, die haben ja absolut identische Produkte.

00:37:56: Und bei Wirt ist es so, wenn man sieht, dass bei Wirt, gehört man bei einem Bachelorprüfung schon nach eins, null, eins, eins, eins, zwei, eins, drei hinschreiben, es ist immer richtig.

00:38:05: Und obwohl sich wahrscheinlich kriege ich das Prügel dafür, aber bei Berner kannst du dann eine zwei, null hinschreiben.

00:38:10: Und bei Otto Unger ist ähnlich übrigens nicht ganz so, aber ist auch so, kannst du gleich mit drei Null hinschreiben, weil es ist nicht so, ich weiß nicht, was die machen.

00:38:21: Aber ich glaube, alleine über ihre Kultur ziehen die andere Leute und gehen mit denen anders um.

00:38:26: Und bei Wirt ist die letzten Jahre keine einzige Nullnummer dabei gewesen, keine Null, Null, Null.

00:38:31: Das waren alles immer mega engagierte Leute, die In den Vorlesungen sich engagieren, Top Prüfungen abliefern, immer die berühmte Meile extra gehen.

00:38:43: Da könnt ihr sich spannend bei Bachelor Begrüßung zurücklesen und sagen, das wird einfach jetzt wieder eine Mega-Show.

00:38:48: Und die gehen raus, auch wenn die so zweier Prüfungen haben, bis hin zu, dass sie in den gleichen Klamotten gekleidet kommen und die liefern da echt eine Show ab.

00:38:58: Das haben wir denen bei der Uni nicht beigebracht.

00:38:59: Das haben die aus den Firmen mitgebracht.

00:39:03: Die sind immer top performant.

00:39:04: Und bei den Bernern, ja, das ist völlig in Ordnung.

00:39:08: Und sie sind nicht verkleidet dabei?

00:39:11: Nein, das ist mega beeindruckend.

00:39:14: Ich sitze da mit ihr drauf, jedes Mal wieder zusammen zu sagen, glaubst du ja schon wieder nicht.

00:39:18: Und jetzt kann man sagen, dass Berner eine schlechte Marke wäre.

00:39:21: Das wäre jetzt Fehl am Platz.

00:39:23: Und trotzdem sind die anderen performanter.

00:39:27: Und das meine ich jetzt mit Unternehmenskultur oder Marke.

00:39:30: Und natürlich weiß jeder, dass er dann wird, viel lernst, aber du musst auch liefern.

00:39:35: Und die Jungsinnen, Förderung und Förderung, Herr Mahle, gleich grüßen.

00:39:39: Das ist, glaub ich, gelebte Kultur.

00:39:41: Ich weiß nicht, ob das meine Beine auch so ist, da kenne ich es zu wenig.

00:39:44: Die sind immer auch gut, ganz gut.

00:39:46: Die kann sich alle sofort einstellen, alles Bestens.

00:39:49: Aber die sind nicht so.

00:39:50: Ja.

00:39:52: Und jeder Unternehmer weiß, dass eben das Unternehmen durch die Mitarbeiter lebt und vorwärts kommt.

00:39:59: Wegebedarf.

00:40:00: Auf ein Wort.

00:40:01: Diese Wertschätzung ist eben auch eine Kultur.

00:40:04: Und Kultur bedeutet auch, wie gehe ich denn mit Partnern um?

00:40:08: Wie gehe ich mit meinen Kooperationspartnern um?

00:40:13: Wie lieb ich es da und wie fair bin ich?

00:40:16: Ja, wenn die bei Otto Unger, wie neulich einer, sechste Semester nach der Bachelorprüfung, was machen sie denn jetzt?

00:40:22: Weiß ich nicht.

00:40:23: Hier ist es jetzt fertig.

00:40:26: Ja, sag ich, wann haben sie mit der Personalabteilung gesprochen?

00:40:29: Das letzte Mal vor der Einstellung.

00:40:33: Seid ihr noch bei Trost?

00:40:38: Da kann ich wieder stundenlang drüber aufregen.

00:40:40: Das ist völlig unmöglich.

00:40:42: Und natürlich in den anderen zwei genannten Fällen eben.

00:40:44: Natürlich reden die permanent, wo sie nachher wie eingesetzt werden und was denn ihre Karrierechancen sind und wo sie sich dann eben wie auch immer im Konzern oder in der Gruppe weiterentwickeln können.

00:40:55: Und das ist ja auch gelebte Kultur.

00:40:57: Hört ja auch mal für meine Begriffe zu einer gelebten Marke.

00:40:59: Das ist das, was man versprechen nach draußen, junge Leuten Zukunft versprechen.

00:41:04: Dann kann ich doch nicht drei Jahre, die irgendwie als du einen Student laufen lassen und mir nach der Prüfung überlegen, dass man die eigentlich gar nicht brauchen kann.

00:41:15: Da kann ich platzen.

00:41:17: Ja, das glaube ich dir.

00:41:18: Das ist unfassbar.

00:41:20: Und das sind ja genau die, die sagen, es gibt keine guten Leute.

00:41:22: Natürlich gibt es gute Leute.

00:41:24: Für gute Firmen gibt es gute Leute.

00:41:26: Ganz genau.

00:41:28: Ich musste ihnen auch immer die Möglichkeit geben, dass sie sich weiterentwickeln können.

00:41:34: Ich muss ihnen praktisch Tools an die Hand geben.

00:41:38: Ich muss schauen, wo ihr Talent liegt.

00:41:41: Dass ich die auch genau an dem Platz einsetze.

00:41:43: Und sie brauchen einfach auch eine Vision, wo sie hin möchten.

00:41:48: Und das ist eben kontinuierlich.

00:41:51: mit den Mitarbeitern ins Gespräch gehen.

00:41:54: Kriegen wir die Kohre nochmal zur Marke und zur Zwiebel zurück.

00:41:56: Ja.

00:41:58: Da wäre ja dann auch die andere Frage.

00:41:59: Wir haben ja eben kundenseitig betrachtet und das sieht man mal gerade so beim beim Mitarbeitenden.

00:42:05: Da gilt ja das Gleiche auch.

00:42:08: Das Markenversprechen für die Leute, die bei uns arbeiten sollten, muss ja genauso ein eindeutig sein, wie das Markenversprechen, was wir unseren Kunden geben, damit auch die Mitarbeitenden wissen, was sie denn davon haben.

00:42:20: jetzt beim Da haben wir beim Versicherungsmarklerbüro oder bei einem Blechbieger oder beim Deckel.

00:42:27: Wenn das jemand ist, der alles gut durchdacht haben will.

00:42:31: Jemand, der rundherum denkt, der wird sich dadurch auswohler fühlen, wie wenn wir sagen, dass Christoph gesagt wird, was du zu machen hast und dann machst du das halt und dann kommst du abends wieder, wenn du das erledigt hast.

00:42:41: Das ist so ein nine to five Job, wo ich mir eigentlich so ein Paralleluniversum aufbauen muss, weil mein Beruf mich eigentlich erfüllt.

00:42:51: Wir leben ja alle von der Motivation.

00:42:53: Motivation kommt von außen auch.

00:42:56: Ich werde gesehen.

00:42:58: Ich werde anerkannt für das, was ich leiste.

00:43:02: Markenimit ist immer die Kultur nach ihnen, wie nach außen.

00:43:06: Aber du wolltest jetzt noch mal zu marken, Kern.

00:43:09: Ich hatte das eine Beispiel noch über die Eiscreme.

00:43:12: Also das ist dann das gute Eis.

00:43:14: Und wir hatten die Eiskugel als Weltkugel.

00:43:18: Und wir hatten den Claim, also weil wirklich diese Lieferketten absolut perfekt funktioniert haben und weil eben die die Gehälter der, ja man braucht natürlich auch Kakaobohn etc.

00:43:30: und es war alles nachverfolgbar, dass die Fähre behandelt werden.

00:43:34: und der Claim war dann ein Löffelchen für dich, ein Löffel für die Welt.

00:43:40: Natürlich ein großes Versprechen.

00:43:42: Aber und das muss dann die Marke auch einhalten.

00:43:47: Auch ein gutes Beispiel.

00:43:49: wie man, was hätte ich gesagt, aus nichts, aus kleinen Impulsen.

00:43:53: Hätte ich Löffelchen für die Welt, die dann plötzlich auch Leistungsversprechen entstehen und man sich überlegt, da zahl ich jetzt dann für die zehn Cent mehr oder zwanzig Cent pro Kugel, habe ich jetzt einen Beitrag geleistet.

00:44:05: Genau, ich kaufe ein gutes Gefühl.

00:44:10: Und das erklärt natürlich dann auch, wenn die Eisdiele vielleicht ein bisschen bessere Mausen hat, wie die Vergleichseisdiele, dann würde ich sagen gegönnt, weil die Syncop gemacht haben.

00:44:20: Wenn du bei Billiger bist, wir hatten eben schon irgendeine als immer Billiger, den Kampf kannst du nicht gewinnen, das ist für dich was, was du willst.

00:44:25: Das

00:44:26: ist bei uns ja genau so in der Branche, ja.

00:44:28: Es wird immer eine Architektur geben, die viel günstiger ist und unser Job ist praktisch erstmal das Vertrauen zu den Kunden aufzubauen.

00:44:39: Ich hatte noch nicht ein Gespräch mit einem Entschleider von einem großen Unternehmen.

00:44:44: in dem Fall war es eine recht fusionierte Bank.

00:44:48: Und hatte mit den Vorstellungen ein Gespräch.

00:44:50: und dann habe ich gefragt, warum habe ich mich jetzt eingeladen?

00:44:52: Was ist der Agenda für heute?

00:44:55: Dann sagt er, wir haben ein Problem.

00:44:57: Also eigentlich ist es ein Dauerproblem.

00:44:59: Wir müssten jetzt entweder richtig billig werden, schaffen wir nie.

00:45:03: Wir schaffen aber auch nicht.

00:45:07: Weil das ein so austauschbares Produkt ist, das die in ihrer Marke so beliebig sind und so wenig erlebbar.

00:45:17: Ich meine, jeder hat so seine Story.

00:45:19: zu banken und den mega-positiv Beispielen müssten wir alle lange suchen.

00:45:24: Und das ist natürlich echt krass, wenn das von innen raus nicht gelebt wird.

00:45:32: Wenn die anfangen mal, wir machen den Weg frei wirklich, nach wohin zu fragen, das ist sehr, sehr simpel.

00:45:37: Und dann auch einen Weg aufzeigen, wohin die können sich aber auch trägen, nicht mehr retten.

00:45:41: Aber wenn die einfach nur Produkte in den Markt drücken, wie alle anderen auch.

00:45:45: Dann suchst du halt das Weite und wenn du keinen Nutzen kriegst, dann kannst du auch Waren das billige zahlen.

00:45:49: Das ist so.

00:45:51: Und die Kurve zu kriegen ist ja tatsächlich ein Prozess von innen nach außen.

00:45:55: Den kann man ja nicht nur, weil es schön ist, wenn man den Weg freie oder jeder hat einen Antrieb, hat etwas, was ihn antreibt, so eine Kampagne von oben draufstülpen und alle leben das.

00:46:04: Ja, schön.

00:46:05: Aber glauben tut es ja kein Mensch.

00:46:07: Ja, es muss glaubwürdig sein.

00:46:08: So für eine möglicherweise auch Missglückte.

00:46:11: Ja klar.

00:46:12: Die vom Grund her, also jeder hat etwas, was ihn abtreibt und oder morgen kann kommen.

00:46:20: Das sind ja tatsächlich, finde ich, mega gute Claims.

00:46:23: Ja.

00:46:24: Kann man super was draus machen.

00:46:26: Schlamme auf, klamme zu, wenn es denn in der Führung gelebt wird und wenn dann die Menschen ... im normalen Tagesalltag, im operativen Tagesgeschäft, ... ... die Chance haben, das zu leben.

00:46:38: Ich meine, als Trainer bin ich ja da auch, ... ... hab ja einige Banken, die hier mal schon total ... ... zehn, zwanzig, dreißig Jahre betreuen ... ... und immer, wenn sich der Claim ändert, drehen wir das auch ... ... in der Bank rum und es funktioniert auch, ... ... weil man den Leuten damit Sinn vermitteln kann, ... ... das macht Sinn hier eigentlich.

00:46:51: Ja, also ... Ja, um nicht viel

00:46:53: prägt, ist es tot, ... ... töte als tot.

00:46:55: Ja,

00:46:56: die Sparkasse hat es ganz gut gemacht, ... ... weil jeder kennt jetzt den Spot mit den Fähnchen.

00:47:01: Mit den Fans kennt jeder.

00:47:04: Ja.

00:47:04: Aber das ist auch das Moment, wo ich denke, mit Humor ist auch gut.

00:47:10: Also

00:47:11: so ein Schmunzel.

00:47:12: Man fährt, wird allergeberater, meine Väterpflegerin, wie auch immer die.

00:47:14: Die kennt auch jeder, die war immer schon pfiffig.

00:47:16: Also das muss man sagen.

00:47:18: Ja, absolut.

00:47:19: Also so mit Augenzwingern auch sich selbst gegenüber.

00:47:23: Ja, das macht es eben auch charmant und persönlich.

00:47:29: Ja, wenn jetzt... Wenn wir jetzt, ich glaube, wir haben es mal ein bisschen rundherum beleuchtet von der Zwiebel bis der Weltkugel, vom Löffel Eis bis zum...

00:47:38: Bis zur Marone.

00:47:40: Ja, bis zur Marone.

00:47:41: Oder wenn wir weiter, das ist also ein bisschen Anspielung auf die Mondlandung für die, für mich ein Schritt und für die Menschheit ein, weiß ich nicht, was es auch mal war, was der Kollege Armstrong da erzählt hat.

00:47:52: Ein großer, ein Meilenstein, ein großer Sprung.

00:47:56: Und das ist natürlich im Kopf, wenn wir mal Markenbildung haben, auch so.

00:47:59: ... es beliebig zu lassen und sich permanent im Markt verteidigen zu müssen, ... ... dafür braucht es ja keine Wahl, die ist ja schon getroffen.

00:48:06: Genau.

00:48:07: Und wenn man die Wahl trifft zu sagen, ... ... nee, ich habe da keinen Bock mehr, ... ... jetzt auch zum Thema Lebensqualität und Hamsterrat ... ... und wie immer ein Beitrag ist tatsächlich, ... ... du hattest gesagt echt oder authentisch, ... ... sichtbar und erlebbar zu werden, ... ... nicht immer in der Sicht, den Trends hinterherzulaufen, ... ... sondern sich selbst zu leben, ... ... wie sage ich immer, ... ... lebt dein Leben so, dass du von deinem Leben leben kannst.

00:48:31: Also wenn man sie selber zum Ausdruck bringt und selber eigentlich sein Business ist, dann ist das sehr lustig.

00:48:37: Dann macht das ja auch wirklich Freude und ist erfüllend und nicht nur skontrofvoll, sondern auch noch in der Regel die Erfüllung auch noch im restlichen Umfeld.

00:48:49: Wenn man jetzt anfangen würde über Marken, als sich als Marken nachzudenken, was wären denn drei Tipps, die du unseren Hörer noch mit am Weg geben könntest.

00:49:01: Wegebedarf, drei Tipps für dich.

00:49:04: Also in der Regel machen wir immer, bevor wir starten, so einen Markencheck.

00:49:09: Und ganz wichtig ist es natürlich, wir haben so gewisse Checklisten, die die Kunden ausfüllen müssen.

00:49:17: Der tun sich vieles schwer.

00:49:19: Aber wichtig ist einfach wirklich zu überlegen, was habe ich denn als Marke für einen Charakter?

00:49:26: Was bin ich denn für eine Persönlichkeit?

00:49:29: Was habe ich für eine Vision?

00:49:30: Was habe ich für Werte?

00:49:32: Und wo möchte ich mich im Markt positionieren?

00:49:35: Ich glaube, Positionierung ist auch nochmal sehr, sehr wichtig.

00:49:40: Und dann gilt es halt, diese Markenbotschaft rauszukitzeln.

00:49:43: Ja, dieser Satz, der eigentlich sonst von niemandem gesagt werden kann.

00:49:49: Also, ich glaube, das höchste Ziel ist, eine Kampagne zu machen, wo tatsächlich nur der Kunde als Marge drunter stehen kann.

00:49:58: Das ist fast unmöglich, aber es geht.

00:50:00: Ja, Hip.

00:50:01: Das verstehe ich mit meinem Namen.

00:50:06: Inge.

00:50:06: Der war ja die Marken sich, oder?

00:50:08: Muss man ja so sagen.

00:50:09: Ja.

00:50:11: Und das ist ja diese Hip-Baby-Nahrung.

00:50:13: Also ich würde sagen, das kennt jeder und zwar, es hätte jeder ein hohes Vertrauensgefühl zu sagen, ja, wenn du so Hip-Produkte kaufst, dann bist du glaube ich gut aufgehoben.

00:50:24: Also

00:50:24: der hat es, genau, er war die Marke selbst, absolut.

00:50:28: Also deswegen ist so ein Punkt einfach nur so eine spontane Idee.

00:50:31: Also zum einen wäre so der erste Tipp zu sagen, für was stehst du eigentlich?

00:50:34: Genau, genau.

00:50:36: Was will ich?

00:50:36: Was will ich erreichen?

00:50:37: Wo stehe ich in drei Jahren zum Beispiel?

00:50:40: Und was will ich eigentlich in diese Welt

00:50:43: bringen?

00:50:44: Welche Konsumenten haben welchen Mehrwert von mir?

00:50:52: Und dann natürlich wirklich die Suche nach den USP.

00:50:55: Was macht mich aus?

00:50:57: Was ist meine Besonderheit?

00:51:01: Und es mag ist einfach ein total spannendes Thema, weil es halt viel, viel mehr ist, als ein Unternehmen zu führen und Geld zu verdienen.

00:51:11: Das ist ja meine Workshop bei der IHK zum Thema Markenschutz.

00:51:17: Intellectual Property EP hat sich das genannte, waren auch interessante Diskussionen.

00:51:21: Aber fass mal mal zusammen.

00:51:22: also, wer willst du eigentlich sein?

00:51:26: Genau.

00:51:26: Der zweite ist, welchen Mehrwert würdest du denn durch dein so wie du bist für andere?

00:51:31: Weil

00:51:32: unwiderstehliches Angebot.

00:51:33: Unwiderstehliches Angebot.

00:51:35: Dritte ist, was macht mich denn so unikat so besonders?

00:51:39: Ganz genau.

00:51:40: Den drei Steps.

00:51:42: haben wir schon relativ viel.

00:51:43: rauchende Hirne, rauchende Kolz.

00:51:44: Ich glaube, weil das ja so was ist, was im Tagesalltag, wenn man sich dann so fragt, ja wie, was soll ich denn so besonders machen?

00:51:52: Ich bin doch wie so normal oder nee, echt jetzt, mehr wird stifte ich denn?

00:51:56: Also, glaub ich, das sind wir auch, den vielen Stellen viel zu bescheiden oder nicht sensibel genug.

00:52:05: mal wahrzunehmen, was dann tatsächlich der Unterschied ist, wenn man sich so kümmert, wie man sich eigentlich kümmern will, um seine Kunden.

00:52:11: Diese eigentliche Wert, die man dann entsteht, der ist ja oft jenseits vom eigentlichen Produkt.

00:52:17: Ja, und was passiert, wenn wir den jetzt tatsächlich praktisch mit den Schalen zum Kern, da werden die plötzlich, die sind glücklich, die Kunden.

00:52:28: Also die wissen jetzt plötzlich, für was sie stehen.

00:52:32: Und es gibt nochmal einen ganz anderen Push,

00:52:35: Das gibt einen anderen Push, genau.

00:52:37: Und das ist, glaube ich, auch ein gutes Schlusswort.

00:52:39: Die Wissen, wofür sie stehen, das gibt einen anderen Push.

00:52:42: Und ich glaube, wenn ihr jetzt da draußen in der Welt jetzt den Podcast hört zu sagen, lasst euch mal die drei Fragen.

00:52:51: Es gehört euch die mal zu Gemüte und lasst die mal auf der weiteren Autofahrt oder Zugfahrt oder gerade den Podcast beim Joggen oder sonst wie beim Sport.

00:53:00: Lasst es mal für euch sacken und fragt euch mal die Frage, könnt ihr das tatsächlich so, wenn euch einer fragt so, wie bist du, wofür stehst du, was ist der Mehrwert?

00:53:08: Was macht dich denn besonders?

00:53:11: Kannst du das einfach mal so aus dem Erbe schütteln und ... ... deinen Kunden und deine Mitarbeitern ... ... und vor allen Dingen dir selber so zu vermitteln, ... ... dass ihr eine Kurwürde, worauf ihr stolz seid ... ... und was ihr für einen Beitrag leistet ... ... und warum ihr dann auch ... ... ich hatte hier von Wertvollheit besprochen, ... ... warum ihr dann für alle Beteiligten ... ... wertvoller werdet.

00:53:32: Also von daher ... ... schön, dass du wieder dabei warst und ... ... freue mich, wenn die in zwei Wochen wieder ... ... zuschaltest.

00:53:40: und herzlichen Dank Simone.

00:53:42: ... ... an die Insights ... Von der Zwiebelschale bis zur Welt.

00:53:47: Google hat alles dabei.

00:53:48: Also, habt eine gute Zeit, grüße nach Stuttgart.

00:53:51: Und natürlich sind die Kontaktdaten von der Simone in den Schornhauts verlinkt.

00:53:57: Also, habt eine gute Zeit und bis zum nächsten Sender.

00:54:13: Denke bitte an eine ehrliche Bewertung der Folge und leite den Podcast gerne an andere Unternehmermenschen weiter, damit sie auch von den Tipps und Ideen

00:54:41: profitieren.

00:54:43: Von Unternehmer zu Unternehmer auf Augenhöhe.

00:54:47: Nutze mich gerne für deinen individuellen Weg als Mentor und schließe dich gerne eine unserer Hike- und Strike-Jahresgruppen für Unternehmermenschen an.

00:54:55: Du kennst ja mein Motto, lieber Barfuß am Strand, als Anzug im Hamsterrad.